Chefarzt Dr. Lorenz Fischer bespricht mit den Geschäftsführern Jörg Mehr und Dr. med. Christian Sprenger (von links) den Umzug auf die neuen Station für Schmerztherapie und Psychosomatik im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Nord. Foto: Bettina Leuchtenberg

Hell, freundlich und mit schönem Blick über die Mosel oder die Innenstadt. So präsentieren sich die frisch renovierten Stationen im Klinikum Mutterhaus Nord, hier ein Aufenthaltsraum für Patienten und Besucher. Foto: Bettina Leuchtenberg

Neu gestaltet ist ebenfalls die Kapelle, die aus der Tradition heraus den Namen „Elisabeth-Kapelle“ erhalten hat. Foto: Bettina Leuchtenberg

26.01.2017

Schmerztherapie und Psychosomatik im Klinikum Mutterhaus Nord

Umzug und Vergrößerung des Angebots


Mit dem Umzug der Psychosomatik, der Schmerztherapie und der Schmerztagesklinik aus der Feld- und Krahnenstraße schärft sich das Profil des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen Nord.


Am letzten Januarwochenende 2017 finden die abschließenden Arbeiten des Umzuges aus dem Klinikum Mutterhaus Mitte statt. Chefarzt Dr. Lorenz Fischer zieht mit der Schmerzmedizin und der Schmerztagesklinik in zwei frisch renovierte Stationen in das Klinikum Mutterhaus Nord. Die neue Station 4B hält nun zusätzlich zu den 12 Betten für die Schmerztherapie auch 22 Betten für die Psychosomatik vor. „Wir sind froh, dass wir uns nun vergrößern können“, sagt Dr. Lorenz Fischer. „Hier haben wir die Möglichkeit, in sehr freundlichen und hellen Räumen mehr Patienten aufnehmen zu können. Wir sind somit bundesweit gesehen eines von wenigen Häusern, die die stationäre, tagesklinische und ambulante Schmerztherapie zusammen mit der Psychosomatik in einem Haus zusammenfassen können.“ Im Klinikum Mutterhaus Mitte waren für die beiden Fachbereiche lediglich 16 Betten verfügbar. Oberarzt Dr. med. Werner Schaan wird für die Psychosomatik im Klinikum Mutterhaus Nord verantwortlich sein.


„Mit den nun 34 Betten decken wir zukünftig den Bedarf für Trier gut ab“, berichtet Geschäftsführer Jörg Mehr. „Wir haben am Standort Nord 1,6 Millionen Euro investiert, so dass unsere Mitarbeiter und Patienten hier hervorragende Bedingungen haben – zum Arbeiten und Genesen.“
Die Ergänzung zu den bereits bestehenden Abteilungen im Klinikum Mutterhaus Nord ist besonders passend, weiß der Medizinische Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger: „Wir haben hier im Haus bereits eine Innere Medizin und eine Geriatrie. Hinzu kommen unsere Belegärzte für die Augenheilkunde, welche weiterhin den Operationsbereich nutzen.“ Die Kurzzeitpflege als zusätzliches Angebot für ältere Menschen und ihre Familien rundet das Portfolio des Hauses ab. Alle Patienten und Angehörige profitieren von den freundlichen Räumen und vor allem von dem Krankenhauspark mitten in der Stadt.


Im Klinikum Mutterhaus Nord gab es neben den neuen medizinischen Abteilungen weitere Veränderungen. So wurde zum Beispiel die Krankenpflegeschule vergrößert als auch das Wohnheim renoviert. Die neugestaltete Kapelle heißt mit Blick auf die Tradition des Hauses „Elisabeth-Kapelle“. Und auch in der Klinikgastronomie gibt es seit Jahresbeginn eine Neuerung. Seit dem 1. Januar kochen die Köche des Klinikums Mutterhaus Mitte für die Patienten und Besucher im Klinikum Mutterhaus Nord mit. In Ehrang hingegen ist ein Kochteam vor Ort und kocht dort selbst.


Die Palliativmedizin des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen bleibt weiterhin am Standort Mitte bestehen. „Hier haben unserer Patientinnen und Patienten alle flankierenden Abteilungen vor Ort, die sehr eng mit uns zusammenarbeiten“, so Chefarzt Fischer. „Vor allem das Onkologische Zentrum und die Strahlentherapie sind die wichtigsten Partner der Palliativmedizin.“