Das Wort „Anästhesie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Empfindungslosigkeit. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter „Anästhesie“ meist Narkose (=Allgemeinanästhesie) oder Teilnarkose (=Regionalanästhesie) verstanden. Die Geburtsstunde der Anästhesie liegt fast 160 Jahre zurück. Am 16. Oktober 1846 führte der Zahnarzt William Morton in Boston/USA die erste Äthernarkose durch.
Seither hat die Anästhesie eine stürmische Entwicklung durchlaufen. Die Entdeckung neuer Medikamente und Verfahren und das wachsende Verständnis um physiologische Zusammenhänge ermöglicht die Aufrechterhaltung von vitalen Funktionen auch in schwierigen Situationen. Dank der Anästhesie können Eingriffe in allen Körperregionen auch bei erheblich vorerkrankten Patienten durchgeführt werden.
Die Abteilung für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin versorgt alle operativen Disziplinen (Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, HNO, Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderchirurgie, Orthopädie) im Mutterhaus, hinzu kommt in zunehmenden Maße die Betreuung nicht operativer Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Eingriffen (Endoskopien, Afterloading in der Strahlentherapie, diagnostische und interventionelle Radiologie). Es werden Patienten aller Altersklassen betreut, vom 500 g „Frühgeborenen“ bis zum über 100-jährigen. Dabei kommen sämtliche modernen Verfahren (TIVA, thorakale PDA, periphere Nervenblockaden, auch in Kathetertechnik, maschinelle Autotransfusion, intensives Wärmemanagement, invasives Monitoring wie z. B. Pulmonalarterienkatheter, Neuromonitoring) zum Einsatz.
Pro Jahr erbringt die Abteilung mehr als 12500 anästhesiologische Leistungen.

2. Obergeschoß
Anästhesie Ambulanz
Geradeaus durch die Eingangshalle gehen, rechts mit Aufzug 4 vor der Kapelle ins 2.te Obergeschoß fahren.