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Anästhesie in der Geburtshilfe

Im Mutterhaus der Borromäerinnen kommen jedes Jahr mehr als 800 Kinder zur Welt. Ein besonderes Anliegen des gesamten Teams liegt in der optimalen Schmerztherapie unter der Geburt. Es steht rund um die Uhr ein Anästhesist zur Mitbetreuung der werdenden Mutter zur Verfügung. Das beste und am häufigsten eingesetzte Verfahren besteht in der Anlage eines Periduralkatheters. Den Zeitpunkt der Anlage entscheidet die Hebamme und der Geburtshelfer gemeinsam mit der werdenden Mutter. Ist im Verlauf der Geburt ein Kaiserschnitt erforderlich, so kann dieser oft auch in Periduralanästhesie durchgeführt werden. Informationen über das Verfahren erhalten Schwangere von einem Anästhesisten im Rahmen eines von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe veranstalteten Informationsabends. Vor der Entbindung sollte sich die Schwangere in unserer Anästhesieambulanz vorstellen, hier kann dann mit einem Anästhesisten das Verfahren nochmals besprochen werden. Zur einer geplanten Kaiserschnittentbindung wird, falls nach Rücksprache mit dem Geburtshelfer möglich, die Spinalanästhesie (siehe dort) angewandt. Dabei ist die Mutter wach und kann die Geburt Ihres Kindes miterleben. Der Vater kann in der Regel mit anwesend sein.

Stand:03.03.2005
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