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Allgemeinanästhesie („Vollnarkose“)

Vor der Narkoseeinleitung wird Ihnen ein venöser Zugang, in der Regel am Unterarm oder Handrücken, angelegt. Über diesen erhalten Sie, nachdem Sie an den Monitor zur Überwachung der Herz-Kreislauffunktion angeschlossen wurden, die Narkosemedikamente. Sie verlieren rasch das Bewusstsein und werden später keinerlei Erinnerung an den weiteren Verlauf haben.

Nach dem „Einschlafen“ wird Ihnen ein Beatmungsschlauch (Tubus) in die Luftröhre eingeführt (Intubation) oder aber auf den Kehlkopf aufgesetzt (Larynxmaske). Damit sind die Atemwege gesichert und der Anästhesist kann während der Narkose ausreichend Sauerstoff zuführen. Während der gesamten Narkose kümmert sich ein Anästhesist um Sie. Er überwacht die Narkosetiefe und die lebenswichtigen Funktionen des Körpers und hält die Narkose aufrecht.

Wenn die Operation beendet ist, wird durch Ausstellen der Narkosemedikamente das Bewusstsein des Patienten wiederhergestellt. Der Beatmungsschlauch wird vor dem Erwachen des Patienten aus der Narkose bei ausreichender Spontanatmung entfernt. Anschließend werden Sie in den Aufwachraum oder – je nach Operation und vorbestehenden Erkrankungen – auf die Intensivstation verlegt.

 

Stand:03.03.2005
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