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Patienteninformation

Bauchspeicheldrüse

Welche Untersuchungen werden durchgeführt und welchen Zweck haben sie ?

Ultraschall (Abdomensonografie)


Bei einer Ultraschall-Untersuchung werden verschiedene Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen bildlich dargestellt. Hierdurch erlaubt diese Untersuchung eine genaue Beurteilung von Magen-Darm-Trakt, Leber, Milz, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse und Lymphknoten des Bauchraumes. Bezüglich der Bauchspeicheldrüse können mit diesem Verfahren akute oder chronische Entzündung, Zysten und Tumoren diagnostiziert und zum Beispiel sonografisch gezielt punktiert werden.


Endosonografie


Untersuchung der Oberbauchorgane und des Darmes mittels einer am Endoskop angebrachten Ultraschallsonde. Hierdurch können die Magen- und Darmwand, aber auch die umliegenden Organe untersucht werden. Bezüglich der Bauchspeicheldrüse können mit diesem Verfahren chronische Entzündung, Zysten und Tumoren diagnostiziert werden. Es besteht die Möglichkeit im Rahmen der Untersuchung einen Tumor gezielt zu punktieren um eine Gewebeprobe zur feingeweblichen Untersuchung zu gewinnen oder aber auch eine Zyste mit einem kleinen „Röhrchen“ zu drainieren.


ERP (Endoskopische retrograde Pankreatikographie)


Dies ist eine kombinierte endoskopisch-radiologische Untersuchung bei der die Gallenwege und die Bauchspeicheldrüse dargestellt werden können. Hierbei können z.B. Steine im Gallengang und Bauchspeicheldrüsengang diagnostiziert und ohne chirurgischen Eingriff im Rahmen der Untersuchung entfernt werden. Die ERCP dient auch der Diagnose von Tumoren der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse.

Desweiteren können Engstellungen (sog. Stenosen) der Gänge mit kleinen Plastik- oder Metallgitterröhrchen (Stents) überbrückt werden und so häufig eine Operation vermieden werden.


Stand:09.12.2009
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