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Patienteninformation

Darm

Welche Untersuchungen werden durchgeführt und welchen Zweck haben sie ?

„Darmspiegelung“ (Coloskopie)


  • Tumorsuche und Krebsvorsorge
  • Polypendiagnostik und gleichzeitig endoskopische Polypabtragung
  • Abklärung akuter und chronischer Darmentzündungen (z.B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa)
  • Abklärung von unklaren Bauchschmerzen und chronischen Durchfällen
  • Abklärung und ggf. Intervention bei Dickdarmblutungen.

Dünndarmkapsel


Dünndarmkapsel

Die Kapselendoskopie ermöglicht die schmerzlose Betrachtung des gesamten Dünndarms und dadurch die Diagnose von Erkrankungen in diesem Bereich. Bei dieser Technologie handelt es sich um eine, über den Mund einnehmbare Kapsel. Sie enthält Batterien, einen Sender, Lichtquelle sowie einen Chip mit Kamera, die über einen Zeitraum von gut 8 Stunden 2 Bilder pro Sekunde sendet.

 

Die Kapsel wird dann auf natürlichem Wege über den Darm ausgeschieden – sie wird nicht wieder verwendet. Es können nur Patienten damit untersucht werden, bei denen Engstellen im Darm vorher ausgeschlossen wurden.
Die Bilder werden von einem Aufnahmegerät, das die betroffene Person während der Untersuchung an einem Gürtel bei sich trägt, gespeichert und im Anschluss durch ein Computerprogramm als Film für eine Auswertung sichtbar gemacht.

 

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Ultraschall (Abdomensonografie)


Ultraschall Darm

Bei einer Ultraschall-Untersuchung werden verschiedene Körperregionen mit Hilfe von Ultraschallwellen bildlich dargestellt. Hierdurch erlaubt diese Untersuchung eine genaue Beurteilung von Magen-Darm-Trakt, Leber, Milz, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse und Lymphknoten des Bauchraumes.


Endosonografie


Untersuchung der Oberbauchorgane und des Darmes mittels einer am Endoskop angebrachten Ultraschallsonde. Hierdurch können die Magen- und Darmwand, aber auch die umliegenden Organe untersucht werden. Speziell im Darm findet diese Methode Anwendung bei Tumoren des Enddarmes zur Bestimmung des Tumorstadiums.


H2-Atemtest


Hierbei trinkt der Patient eine Testlösung (z.B. eine spezielle Zuckerlösung) und anschließend wird in bestimmten Zeitabständen ein Inhaltsstoff dieser Lösung in der Atemluft gemessen. Diese Methode ist für den Patienten unkompliziert und hat einen hohen Stellenwert in der Diagnostik  bei chronischen Durchfällen, Blähungen, Übelkeit und anderen unspezifischen Bauchbeschwerden. Auf diesem Wege kann beispielsweise eine bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms, eine Milchzucker- oder Fruchtzuckerunverträglichkeit nachgewiesen werden.


Stand:28.01.2010
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