Ein weiterer Großteil unserer Patienten wird zum Ausschluss oder zur Therapie erworbener Baucherkrankungen hospitalisiert. Dabei hat jede Altersgruppe typische Erkrankungsbilder, die altersspezifisch gehäuft auftreten wie die infektionsbedingte Darmwand-Auflösung (Nekrotisierende Enterocolitis = NEC) im Frühgeborenenalter , der Magenpförtnerkrampf (Pylorusstenose) bei Kindern im Alter von 4 Wochen oder die Darmverschlingung (Invagination) im Säuglings- und Kleinkindalter. Der erworbene Darmverschluss durch Verwachsungen oder Narbenstränge nach früheren Operationen (Briden-Ileus) wie auch die akute Blinddarmentzündung (Appendicitis) können in jedem Alter auftreten. Gefürchtet, aber heute nicht mehr wie früher lebensgefährlich, sind Darmverletzungen oder das Platzen des Blinddarmes mit der Folge von Entzündungen des Bauchfelles (Peritonitis). Kinder mit immer wiederkehrendem (chronisch rezidivierendem) Erbrechen können an einer Fehldrehung oder Fehllage des Darmes (Malrotation) oder an einem mangelhaften Verschluß des Mageneinganges (Gastro-ösophagealer Reflux) leiden und durch einen operativen Eingriff geheilt werden. Kinder mit immer wiederkehrendem (chronisch rezidivierendem) Erbrechen können an einer Fehldrehung oder Fehllage des Darms (Malrotation) oder an einem mangelhaften Verschluss des Mageneingangs (gastro-ösophagealer Reflux) leiden und durch einen operativen Eingriff geheilt werden.