Dr. med Christian Fink
PD Dr. med. Sebastian Fürderer
Dr. med. Bernhard Schmitz
Dr. med. Jochen Vogel
Die orthopädische Medizin befasst sich mit den Erkrankungen des Bewegungsapparats. Der Begriff Orthopädie wurde erstmals 1741 von Nicolas Andry erwähnt und bedeutet wörtlich übersetzt “gerade Kinder”.
In der Tat beschäftigte sich die Orthopädie über Jahrhunderte vorwiegend mit Erkrankungen, mehr noch Fehlbildungen bei Kindern und Jugendlichen. Viele namhafte orthopädische Kliniken in Deutschland sind aus sog. Krüppelheimen entstanden.
Einen großen Wandel erfuhr das Fach Orthopädie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als mehr und mehr die degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparats (verschleißbedingte Gelenkerkrankungen) in den Mittelpunkt des Interesses rückten; eine Entwicklung, die durch die stetig steigende Lebenserwartung begünstigt wurde. Dank der Fortschritte auf dem Gebiet der Endoprothetik, also der Kunstgelenke, haben wir heute die Möglichkeit, auch schwer erkrankte und zerstörte Gelenke wirksam zu behandeln.
Trotz aller Erfolge der Endoprothetik besteht das primäre Ziel der Orthopädie jedoch weiterhin darin, Gelenkschäden zu verhindern bzw. auch ein erkranktes Gelenk so lange wie möglich zu erhalten. Hierzu steht uns eine Vielzahl konservativer und operativer Behandlungsmaßnahmen zur Verfügung.