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Achsenkorrektur (Umstellungsosteotomie) des Hüftgelenks

Bei noch nicht allzu stark ausgeprägter Arthrose des Hüftgelenks bzw. bei Fehlstellungen, die erfahrungsgemäß früher oder später zur Arthrose führen, kommt unter gewissen Voraussetzungen auch eine sog. Umstellungsosteotomie (Achsenkorrektur) als Behandlung in Frage.

 

Hierbei kann durch eine Änderung des Schenkelhalswinkels eine verbesserte Einstellung des Hüftkopfs in der Pfanne erreicht werden. Dazu muss der Schenkelhals operativ durchtrennt und später wieder mit einer Platte bzw. Schrauben zusammengefügt werden. Der Vorteil diese Verfahrens liegt darin, dass ein erkranktes Gelenk so unter Umständen noch über mehrere Jahre erhalten werden kann. Der Nachteil besteht in der ca. 2- bis 3-monatigen Entlastung des operierten Beins und der später erforderlichen Metallentfernung.

 

Umstellungsosteotomien der Hüfte kommen auch bei einer Reihe von kindlichen Hüfterkrankungen in Frage, z.B. bei der Hüftdysplasie oder aber beim Morbus Perthes, einer vorübergehenden Durchblutungsstörung des Hüftkopfs, die zur Wachstumsstörung und Gelenkfehlbildung führen kann.

Stand:15.11.2004
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