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Meniskusschaden

Die Menisken sind halbmondförmige Knorpelscheiben und liegen randständig im Kniegelenk. Sie dienen als Puffer zwischen den am Gelenk beteiligten Knochen mit ihrem schützenden Knorpelüberzug und sorgen für eine bessere Verteilung der auf das Gelenk einwirkenden Kräfte. Weiterhin haben die Menisken eine stabilisierende Funktion.

 

Zu einer Schädigung kommt es oft akut durch ein Verdrehen des Kniegelenks oder ein plötzliches Überstrecken oder -beugen. Chronische Überbeanspruchungen durch Sport und Beruf und ein instabiles Gelenk nach Kreuzbandverletzung führen ebenfalls zu Rissen der Menisken, die üblicherweise nicht von allein ausheilen. Ein operativer Eingriff ist dann meist unumgänglich, auch um die Folgeschäden (Knorpelschäden, weitere Instabilität, Verschleiß des Gelenks) zu vermeiden.

 

Bei verschleißbedingten Meniskusschäden werden die eingerissenen Meniskusanteile meist entfernt und der Meniskusrest geglättet, um ein weiteres Fortschreiten des Schadens zu vermeiden. Es wird hierbei darauf geachtet, so viel gesunden Meniskusanteil wie möglich zu erhalten. Unfallbedingte Meniskusrisse hingegen können in Abhängigkeit von der Lage des Risses mitunter genäht und der Meniskus somit erhalten werden.

Stand:15.11.2004
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