Einen Schwerpunkt bilden verschiedene palliative interventionelle Maßnahmen, die bei unheilbarem Leiden die Lebensqualität des Patienten für den verbleibenden Rest seines Lebens verbessern und manchmal auch die Überlebenszeit verlängern helfen. Dazu gehört z.B. bei Speiseröhrentumoren die Einlage so genannter Stents (flexibler Metallgitterrohre), die eine natürliche Nahrungsaufnahme ermöglichen.
Diagnostik
- konventionelle Radiologie (klassisches Röntgen)
- Mammografie, Stereotaxie, präoperative Mamma-Punktionen
- Ultraschall von Mamma (Brust), Thorax (Brustkorb), Abdomen (Bauch), Weichteilen und Gelenken
- Phlebografien (Venendarstellungen) der Extremitäten und der großen Hohlvenen, Myelografien und Arthrografien (Darstellung des Rückenmarkkanals bzw. von Gelenken)
- Arteriografien (Schlagaderdarstellungen) aller Gefäßregionen in digitaler Technik
- Spiral-Computertomografie aller Organsysteme, einschließlich CT-gesteuerter Punktionen zur Biopsie (Gewebsprobenentnahme)
- Magnetresonanztomografie (Kernspintomografie) aller Organsysteme, einschließlich der MR-Mammografie und MR-Angiografie; Untersuchungen auch von Säuglingen und Kleinkindern in Sedierung oder Narkose
Therapie
- Katheter-Lyse (medikamentöse Auflösung von Gefäßverstopfungen)
- PTA (Ballonaufdehnung verengter Gefäße)
- Embolisationsbehandlung (zur Verstopfung unstillbar blutender Gefäße)
- Stenteinlagen in Arterien, Venen, Speiseröhre und Gallenwegen
- Varikozelenverödung (Hodenkrampfadern-Behandlung)
- Abszessdrainagen (Ableitung von Eiteransammlungen)
- MR-gesteuerte Punktionen verdächtiger Tumoren der Brust
- CT-gesteuerte Punktionen zur Schmerzbehandlung und zur lumbalen Sympathikolyse (zur Verbesserung der Durchblutung der Beine)