Die Computertomografie (CT) ist ein Röntgenverfahren, bei dem ein dünner Röntgenstrahl (aus einer umkreisenden Röntgenröhre) unter gleichzeitiger Tischbewegung spiralförmig Ihren Körper abtastet. Aus den hierbei gewonnenen Daten werden 1 bis 8 mm dünne Schnittbilder Ihres Körpers errechnet. Ihr Körper wird quasi in einzelne dünne Scheibchen (wie eine Salami) zerlegt. Um den Gewebekontrast zu verbessern, ist es oft nötig, ein Kontrastmittel während der Untersuchung in eine Armvene zu spritzen. Zur Untersuchung des Bauches oder Beckens muss in der Regel auch zusätzlich ein Kontrastmittel gleichmäßig über ca. 2 Stunden vor Untersuchungsbeginn getrunken werden.
Die verwendeten Röntgen-Kontrastmittel sind sehr gut verträglich. Selten können allergische Reaktionen, Beeinträchtigungen der Schilddrüsen- oder Nierenfunktion auftreten, weshalb Sie vor der Untersuchung entsprechende Vorerkrankungen, vor allem der Nieren, der Schilddrüse usw. oder bekannte Überempfindlichkeitsreaktionen auf Medikamente bzw. Kontrastmittel mitteilen müssen. Die Gesamtzeit im Untersuchungsraum beträgt je nach untersuchter Körperregion ca. 5 bis 15 Minuten. Wegen der kurzen Untersuchungszeiten der einzelnen Untersuchungssequenzen (z.T. weniger als 30 Sekunden) wird selbst bei Kleinkindern und Säuglingen nur selten eine Sedierung (leichte Betäubung) oder gar Narkose benötigt.
Aus dem gleichen Grund ist es möglich, auch mehrere Untersuchungsregionen (z.B. Brustkorb und Bauch) gleichzeitig in einem Untersuchungsgang abzuklären, sofern es die Fragestellung des überweisenden Arztes erfordert. Unter "computertomografischer Sicht" kann auch an sonst schwer zugänglichen Regionen des Körpers gezielt in örtlicher Betäubung eine Gewebeprobe aus Ihrem Körper entnommen oder ein Drainageschlauch bzw. ein schmerzstillendes Medikament eingebracht werden (s.a. Interventionelle Radiologie).