Palliativmedizin und -pflege (Palliativ Care) ist eine aktive Behandlung und Betreuung von Patienten unter Einbindung ihrer Angehörigen. Das Ziel ist eine Verbesserung der Lebensqualität unter Berücksichtigung der körperlichen, seelischen, sozialen und spirituellen Beschwerden. Falls möglich, wird nach dem Krankenhausaufenthalt eine Entlassung in das gewohnte Umfeld angestrebt.
Kriterien für den stationären Aufenthalt
Die Einweisung erfolgt durch Krankenhaus-, Haus- und Fachärzte und durch die Schmerz- und Palliativambulanz.
Die Palliativstation des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen verfügt über sieben freundlich und hell eingerichtete Einzelzimmer, in denen auch Angehörige die Möglichkeit haben, zu übernachten. Ein Wohnzimmer, eine Kaffeeküche sowie der Raum der Stille nehmen der Station ein wenig den "Klinikcharakter" und laden zum Gespräch und zum Verweilen ein. Darüber hinaus bietet die große Dachterrasse einen herrlichen Blick auf die gesamte Stadt und Umgebung.
Behandlungsinhalte
Unser interdisziplinäres Team setzt sich aus Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Seelsorgern, Sozialarbeitern, Psychotherapeutin, Musiktherapeut und ehrenamtlichen Helfern zusammen. Gemeinsam können wir unsere Patienten physisch, psychisch, sozial und spirituell betreuen.
Unsere Arbeit geht über den stationären Aufenthalt hinaus. Wir bieten den Patienten und ihren Angehörigen nach der Entlassung telefonische Beratung an. Hausärzte, Pflegedienste, der ambulante Hospizdienst (AHPB) des Hospizvereins Trier und das Stationäre Hospiz werden regelmäßig kontaktiert. Bei besonders aufwändiger Versorgung ist die Unterstützung in Form von Hausbesuchen der ermächtigten Oberärztin in Absprache mit dem Hausarzt möglich. In der Zeit der Trauer bieten wir den Angehörigen Gesprächsmöglichkeiten und vermitteln an Trauerinitiativen der Region.
Ansprechpartnerinnen