Bei Patientinnen, die nicht operiert werden können, wenden wir eine spezielle Strahlentherapie an, die eine möglichst hohe Dosis am eigentlichen Tumorort gewährleistet bei maximaler Schonung der gesunden, nicht befallenen Umgebung. Hierbei wird die Gebärmutterhöhle (Tumorbettbereich) mit speziellen Kapseln weitgehend ausgefüllt.
In einem aufwändigen 3D-Planungsverfahren wird die Beladung jeder einzelnen Kapsel berechnet und anschließend im Nachladeverfahren mit einer radioaktiven Quelle (Iridium-192) angefahren, sodass die gesamte Tumorhöhle mit einer hohen Strahlendosis belastet werden kann, ohne dass die benachbarten Organe in Mitleidenschaft gezogen werden.
Mit diesem Verfahren ist eine weitaus höhere Heilungsrate zu erwarten als durch die alleinige Strahlentherapie von außen.