Alle Patienten mit Kopf-Halstumoren werden im Rahmen gemeinsamer Konsilrunden mit den HNO-Kollegen unseres Hauses untersucht, eine gemeinsame Therapieentscheidung getroffen und nach Behandlung nachuntersucht.
Dies gewährleistet jeweils die beste Therapie für den einzelnen Patienten. Je nach Tumorausdehnung wird der Patient operiert, operiert und nachbestrahlt oder eine simultane Chemo-Strahlentherapie, ggf. mit anschließender Operation, durchgeführt.
Die Strahlentherapie erfolgt grundsätzlich 3D-geplant, wobei neben dem Tumorbett die befallenen Lymphknoten mitbestrahlt werden. Anschließend wird der eigentliche Tumor/das Tumorbett durch ein verkleinertes Bestrahlungsfeld aufgesättigt, entweder von außen mittels Linearbeschleuniger oder je nach Tumorsitz zusätzlich von innen. Hierbei werden im Rahmen eines kleinen operativen Eingriffs dünne Plastikschläuche durch den Tumor/das Tumorbett eingezogen und anschließend über eine winzige Iridiumquelle von innen bestrahlt. Vorteil bei dieser Methode ist die hohe Dosis im Tumorbett bei nur geringer Belastung der Speicheldrüsen, der Zähne oder des Unterkieferknochens.