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Prostatabestrahlung

In enger Kooperation mit den Urologen des Brüderkrankenhauses Trier (Prof. Neisius) Durchführung der Strahlentherapie des Prostatakarzinoms. Es erfolgen individuelle Therapieverfahren, die von der Bösartigkeit des Tumors abhängig sind:

 

Patienten mit langsam wachsendem Tumor (PSA: <10 ng/ml, Gleason-Score: <6) werden entweder nur von außen mittels Linearbeschleuniger bestrahlt (Behandlungsdauer: 8 Wochen) oder einmalig durch Radiojod-Seeds (winzige radioaktive Nadeln) behandelt, die ultraschallgesteuert im Rahmen eines kleinen operativen Eingriffes in die Prostata eingebracht werden.

 

Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren oder erhöhter Bösartigkeit werden über 5 Wochen von außen mittels Linearbeschleuniger. Anschließend wird im Rahmen von 2 kurzen operativen Eingriffen die Prostata von innen bestrahlt. Hierbei werden nach vorausgegangener aufwändiger Computerplanung winzige Nadeln, ultraschallgesteuert, in die Prostata eingebracht und anschließend mit einer winzigen radioaktiven Quelle (Iridium-192) nach Plan angesteuert, Bestrahlungszeit ca. 10 Minuten.

 

Die Strahlentherapie in Trier ist neben der Charité in Berlin, den Unikliniken in Kiel, Köln und Aachen die einzige Abteilung, die individuell je nach Bösartigkeit des Prostatakarzinoms einen auf den Tumor zugeschnittenen Therapieeinsatz mit dem Ziel der maximalen Heilungsrate bietet.

Stand:29.09.2004
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