HOME
Impressum
Kontakt
Andere Bereiche

Abteilungen

Anästhesie/Intensivmedizin
Chirurgie I
Chirurgie II:Gefäßchirurgie
Maternity Unit/Gynocology: Information in EnglishGeburtshilfe/Gynäkologie
HNO
Innere Medizin I
Innere Medizin II
Kinder- und Jugendchirurgie
Department of Pediatrics and Adolescent Medicine: Information in EnglishKinder- und Jugendmedizin
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Neuropediatrics: Information in EnglishNeuropädiatrie
Nuklearmedizin
Orthopädie
Psychiatrie
Radiologie
Schmerz- und Palliativmedizin
Strahlentherapie
Zentrale Aufnahme

Nebenwirkungen

Der früher gefürchtete “Strahlenkater” tritt allenfalls bei der Bestrahlung sehr großer Felder, z.B. im Rahmen der Lymphombehandlung oder bei der Ganzkörperbestrahlung auf. Verbrennungen der Haut sind bei Anwendung hochenergetischer Photonenstrahlung und der Mehrfeldertechnik selten geworden. Muss die Haut wegen Tumorinfiltration die volle Dosis erhalten, können natürlich stärkere Hautreaktionen auftreten. Sie heilen unter entsprechender Lokaltherapie meist in 2 bis 3 Wochen ab. Die Haut der Strahleneintrittsfelder darf mit Wasser gereinigt werden. Sonstige Reize, wie Kälte oder Wärmebehandlung, Seife oder Deos und insbesondere Sonneneinstrahlung, sind zu vermeiden. Bei der Bestrahlung von HNO-Tumoren tritt meist eine Schleimhautentzündung (Mukositis) auf. Diese ist nicht vermeidbar, da die Schleimhäute voll im Bestrahlungsfeld liegen müssen. Vorbeugend sind in diesen Fällen eine intensive Mundpflege und das Vermeiden zusätzlicher Noxen, wie Alkohol und Nikotin. Zur Prophylaxe einer radiogenen Entzündung des Kieferknochens und einer verstärkten Kariesbildung sind eine Zahnsanierung und eine intensive längere lokale Fluoridbehandlung der Zähne notwendig.

Stand:29.09.2004
E-Mail     Druckversion