kommen die ersten Schwestern nach Trier. Das “Haus im Krahnen“ beziehen sie 1849. Am 21. November wird das Mutterhaus eingeweiht, am 3. Dezember kommen die ersten Patienten.
Die Krankenhausapotheke rühmt sich ihres “nach der neuesten Erfindung construierten Dampf- und Destillierapparates“ – das Wasser kommt weiterhin aus der Pumpe im Hof. Auch genügen in Zeiten, da die meisten Kranken noch zuhause gepflegt werden, 20 Nachtlager. Als in Bismarcks Kulturkampf den Schwestern die Tätigkeit in Schule und Erziehung verboten wird, wird das gerade erst gebaute Waisenhaus ebenfalls Krankenhaus. Eine weitere Folge des Kulturkampfs ist, dass die Trierer Provinz 1872 von Rom als selbständige Kongregation anerkannt wird. Schnell breiten sich neue Niederlassungen in Deutschland aus.