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Metabolisches Syndrom

Unter dem Metabolischen Syndrom versteht man das gemeinsame Auftreten von Erkrankungen wie Bluthochdruck, Übergewicht, Typ 2 Diabetes und Störungen des Fettstoffwechels. Dies ist gefährlich, denn jede Erkrankung für sich stellt schon ein Risiko für schwere Gefäßerkrankungen dar - treten diese Erkrankungen jedoch in Kombination auf, verstärken sie sich.

 

Das Metabolische Syndrom ist der größte Risikofaktor für arteriosklerotische Komplikationen und in der Folge von schwerwiegenden Gefäßerkrankungen.

 

Problematisch ist, dass alle diese Erkrankungen ohne Schmerzen und akute Symptome verlaufen. Deshalb wird der Arzt häufig viel zu spät konsultiert. Daraus resultiert, dass die Behandlung oft zu spät beginnt. D. h. erst, wenn bereits irreversible Schäden vorliegen. Dabei sind Patienten mit einem metabolischen Syndrom Hochrisikopatienten. Ein Diabetiker hat beispielsweise dasselbe Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben wie ein Patient, der bereits einen Herzinfarkt erlitten hat.

 

Dem Übergewicht kommt als Auslöser des Metabolischen Syndroms eine entscheidende Schrittmacherfunktion zu. Ganz wichtig ist eine frühe und angemessene Behandlung jeder einzelnen Erkrankung sowie eine Umstellung der Lebensweise.

 

 

Definition des Metabolischen Syndroms nach der WHO

 

Vom Metabolischen Syndrom wird dann gesprochen, wenn drei der vier unten genannten Kardinalstörungen vorliegen.

 

 

 

Stand:23.01.2008
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