Das schwedische Magenband ist aus Silikon. Es wird um den oberen Teil des Magens gelegt und schränkt die Magenkapazität erheblich ein. Da die Öffnung zum Restmagen und zum Verdauungstrakt verkleinert ist, verlässt die im Magen befindliche Nahrung den Magen verzögert und gelangt auch langsamer in den Darm. Deshalb tritt schon bald ein Sättigungsgefühl ein. Die Innenseite des Bandes ist auffüllbar mit einer Flüssigkeit.
Dieser auffüllbare Teil wird über ein Reservoir von außen gefüllt. Dieses ca. Fünf-Cent-Stück- große Reservoir (Port) liegt unter der Haut und ist über einen feinen Schlauch mit dem schwedischen Magenband verbunden. Der Chirurg kann die Flüssigkeitsmenge im Band von außen kontrollieren. Dazu sticht er mit einer dünnen Nadel durch die Haut in das Reservoir. Ist das Band zu eng, zieht der Chirurg einen Teil der Flüssigkeit heraus. Ist das Band zu locker (wenn Sie zu wenig abnehmen) und engt den Magen nicht genügend ein, kann das Band durch Hinzufügen weiterer Flüssigkeit enger gestellt werden. Für das Auffüllen der Flüssigkeit ist keine Narkose erforderlich. Es erfolgt meist unter Durchleuchtungskontrolle.

Ein von außen verstellbares Band verengt den Magen knapp unterhalb der Speiseröhre, reduziert so die Magenkapazität und schränkt die Nahrungsaufnahme entscheidend ein. Es entsteht ein kleiner Vormagen, der sich schnell füllt. Der gefüllte Magen funkt ein Signal zum Gehirn, das ein Sättigungsgefühl herstellt.
Das schwedische Magenband kann aufgrund seiner Eigenschaften ein Leben lang im Körper verbleiben.
Die Verkleinerung des Magens ist eine technische Essbremse. Das Magenband macht es unmöglich, weiterhin so viel zu essen wie vorher. Dennoch gelangt die Nahrung auf normalem Weg in den Körper. Auswertung und Verdauung der Nahrung finden auf natürlichem Wege statt. Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass sich ein schwedisches Magenband problemlos mit der Schlüsselloch-Technik einsetzen lässt. Der Patient hat nur wenige kleine Schnitte, kaum Schmerzen, kann zügig wieder aufstehen und das Krankenhaus nach wenigen Tagen verlassen.
Von allen Operationen zur Reduzierung des Magenvolumens ist das schwedische Magenband am risikoärmsten. Der Magen wird nicht dauerhaft durchtrennt oder abgeklammert. Da das Band mit der Schlüsselloch-Chirurgie eingesetzt wird, sind keine großen Hautschnitte erforderlich und es entstehen keine großen Narben.
Das verstellbare schwedische Magenband wird durch einen operativen Eingriff um den Magen gelegt und verringert so die Kapazität des Magens. Dadurch kann der Magen weniger Nahrung aufnehmen. Erhält der Körper weniger Nahrung, greift er seine eigenen Fettreserven an, um sich mit der notwendigen Energie zu versorgen. Das Resultat: Gewichtsverlust.
Von allen chirurgischen Verfahren ist diese Methode die einfachste und mit dem niedrigsten Komplikationsrisiko. Ein großer Vorteil des Bandes liegt darin, daß sein Durchmesser auf die speziellen Bedürfnisse des jeweiligen Patienten eingestellt werden kann. Diese Methode der Mageneinengung hat sich als besonders zuverlässig und effektiv erwiesen und wird weltweit seit fast 20 Jahren erfolgreich eingesetzt. Es ist die am verbreitetste Methode in Europa.
Das schwedische Magenband ist aus Silikon. Es wird um den oberen Teil des Magens gelegt und schränkt die Magenkapazität erheblich ein. Da die Öffnung zum Restmagen und zum Verdauungstrakt verkleinert ist, verläßt die im Magen befindliche Nahrung den Magen verzögert und gelangt auch langsamer in den Darm. Deshalb tritt schon bald ein Sättigungsgefühl ein. Die Innenseite des Bandes ist auffüllbar mit einer Flüssigkeit (physiologische Kochsalzlösung).
Dieser auffüllbare Teil wird von einem so genannten Reservoir von außen gefüllt. Dieses ca. fünfcentstück große Reservoir große Reservoir liegt unter der Haut und ist über einen feinen Schlauch mit dem schwedischen Magenband verbunden. Der Chirurg kann die Flüssigkeitsmenge im Band von außen kontrollieren. Dazu sticht er mit einer dünnen Nadel durch die Haut in das Reservoir. Ist das Band zu eng, zieht der Chirurg einen Teil der Flüssigkeit heraus.
Ist das Band zu locker (wenn Sie zu wenig abnehmen) und engt den Magen nicht genügend ein, kann das Band durch Hinzufügen weiterer Flüssigkeit enger gestellt werden. Für das Auffüllen der Flüssigkeit ist keine Narkose erforderlich. Dies kann in der Ambulanz erfolgen.
Der Verdauungstrakt besteht aus Mund, Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm. Nahrung, die über Mund und Speiseröhre in den Magen gelangt, wird dort vorübergehend gelagert. Der Verdauungsprozeß beginnt im Mund durch Beteiligung des Speichels und setzt sich im Magen fort. Enzymhaltige Magensäfte spalten die Nahrung auf und der Blutkreislauf transportiert die wichtigen Stoffe durch den Körper. Der Vorteil einer reduzierten Magenkapazität liegt auf der Hand: Kann der Magen nur wenig Nahrung aufnehmen, stellt sich schon bald ein Sättigungsgefühl ein. Zwischenmahlzeiten entfallen fast ganz.
Auf diese Weise kann man sich auf drei kleine Mahlzeiten am Tag beschränken. "Der kleine Hunger zwischendurch" entfällt fast ganz, denn das schwedische Magenband bindet auch die Hungerrezeptoren ab. Dennoch reicht die operative Magenverkleinerung allein nicht aus. Erst eine fettarme, ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung stellen den Erfolg einer solchen Operation sicher. Die Motivation und der Wille müssen rundum stimmen.
Auch gesteigerte Bewegung ist wichtig.
Das verstellbare schwedische Magenband wird mit der Schlüsselloch-Chirurgie schonend eingesetzt. Der Chirurg setzt kleine Schnitte in die Bauchwand und führt Hülsen in den Bauch ein. Diese Hülsen sind Einführhilfen für die chirurgischen Instrumente. Eine eingeführte kleine Kamera transportiert ein Video-Bild auf einen Bildschirm, damit der Chirurg "sehen" kann. Die schonende Schlüsselloch-Chirurgie reduziert die Schmerzen nach der Operation auf ein Minimum. Außerdem erholt sich der Patient von der Operation schneller und kann schon nach wenigen Tagen wieder in seinen normalen Alltag zurückkehren.

Nach dem Abklingen der Narkose können Sie ein wenig Schmerzen haben, die wirksam mit Schmerzmitteln gelindert werden. Pflegepersonal und Physiotherapeuten ermutigen Sie, das Bett so bald wie möglich zu verlassen und sich zu bewegen.
Das ist wichtig zur Vorbeugung von Thrombosen, Atemwegsproblemen und Druckgeschwüren. Einen Tag nach der Operation wird der Sitz des schwedischen Magenbandes durch eine Röntgenaufnahme (Gastrografinschluck) kontrolliert.
Flüssigkeit passiert den reduzierten Magen rasch, deshalb verzögert sich das Sättigungsgefühl. Vorsicht beim Essen: Zu große Brocken und zu viel Nahrung insgesamt können die verengte Öffnung verstopfen, was zu Erbrechen führen würde. Kauen Sie jeden Bissen sorgfältig und nehmen Sie drei kleine Mahlzeiten am Tag zu sich. Achten Sie darauf, daß jede Mahlzeit genügend Nährstoffe enthält.
Eine Operation ist ein Eingriff in den menschlichen Körper. Als Folge können Komplikationen auftreten. Stark übergewichtige Patienten haben ein höheres Risiko. Dies gilt nicht nur für den chirurgischen Eingriff, um das schwedische Magenband einzusetzen. Auch beim Tragen können bestimmte Komplikationen auftreten, z.B. kann das Band verrutschen.
Komplikationen allgemeiner Art können bei jeder Bauchoperation auftreten, auch beim Einsetzen des schwedischen Magenbandes: Lungeninfektionen, Milz- oder Leberschäden, Lungenprobleme, Thrombose und Wundheilungsstörungen.
Spezielle Komplikationen in Verbindung mit dem schwedischen Magenband sind Magenperforation während der Operation, Durchrutschen des Magens durch das Band und Magenüberdehnung. Die Überdehnung entsteht, wenn der Patient immer wieder versucht mehr zu essen, als der reduzierte Magen aufnehmen kann. Die übermäßige Nahrungszufuhr dehnt den Magen. Dadurch kann er kippen und die Öffnung blockieren. In seltenen Fällen drückt sich das Band in den Magen hinein Es durchwandert die Magenwand.
Chirurg und/oder Ernährungsberater beraten Sie, wie Sie künftig essen sollen und machen Sie mit dem veränderten Lebensstil und den neuen Eßgewohnheiten vertraut. Es ist außerordentlich wichtig, daß Sie sich nach der Operation genau an diese Anweisungen für Essen und Trinken halten.
Besonders in den ersten Wochen ist es wichtig, den "kleinen" Magen über dem Band nicht unnötig zu dehnen, denn die neue Magenstruktur muß sich erst an die veränderte Situation anpassen. Der Anpassungsprozeß dauert rund einen Monat.
In den ersten vier bis sechs Wochen nach der Operation wird keine Gewichtsabnahme angestrebt. In dieser Zeit soll sich der Magen der veränderten Situation anpassen. Nach und nach können Sie zu fester Nahrung übergehen. In dieser Zeit dürfen Nahrungsmittel verzehrt werden (nach Vorgabe des Ernährungsberaters), auf die später eventuell verzichtet werden muß, weil sie zu viele Kalorien enthalten.
Nach vier Wochen kontrolliert der Chirurg erneut Sitz und Position des schwedischen Magenbandes. Ist alles in Ordnung, können Sie Schritt für Schritt Ihre Ernährung normalisieren. Zunächst beginnen Sie mit dickeren Suppen. Während dieser Phase können bestimmte Produkte wie beispielsweise Brot, Rind- oder Lammfleisch und Reis noch Beschwerden verursachen. Statt dessen sollten Sie leichtverdauliches Huhn, Kalbfleisch oder Fisch wählen.
Sobald Sie problemlos feste Nahrung verzehren können, ist es an der Zeit, mit der grundsätzlichen Ernährungsumstellung zu beginnen. Verzichten Sie ab sofort auf kalorienreiche Getränke. Beschränken Sie sich auf Brühe, Tee und Kaffee (ohne Zucker) und Mineralwasser.
Die nachstehend aufgeführten "10 wichtigen Regeln" für Essen, Trinken und Bewegung verhelfen Ihnen zum Erfolg. Entscheiden ist Ihr Wille, ein neues Eßverhalten zu erlernen in Verbindung mit dem schwedischen Magenband.
Durch das Band kann Ihr Magen nur noch den Inhalt eines kleinen Joghurtbechers aufnehmen. Essen sie mehr, wird Ihnen übel. Essen Sie regelmäßig zu viel, überdehnt sich der kleine Rest-Magen und die Wirkung der Operation ist aufgehoben. Darüber hinaus führt häufiges Erbrechen zu Komplikationen. Finden Sie heraus, wie viel Ihr Magen aufnehmen kann und muten Sie ihm nicht mehr zu.
Die aufgenommene Nahrung kann nur dann in die Öffnung des kleinen Rest-Magens rutschen, wenn sie in sehr kleine Stücke zerkaut wurde. Deshalb muß jeder Bissen sehr gut durchgekaut werden. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Essen.
Sobald der Magen voll ist, erhält der Körper das Signal: ?Ausreichend Nahrung im Magen?. Dann tritt ein Sättigungsgefühl ein. Dennoch dauert es noch einige Zeit, bis Sie sich dieses Gefühls bewußt sind. Üben Sie diese Wahrnehmung und hören Sie sofort auf zu essen.
Das schwedische Magenband verhindert, dass Sie zu viel essen. Wenn Sie parallel zum Essen trinken, verflüssigt sich die Nahrung. Dies schränkt die Wirkung des schwedischen Magenbandes stark ein. Warten Sie ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit mit dem Trinken. Auf diese Weise bleibt auch das Sättigungsgefühl lange erhalten.
Nach einer Mahlzeit sollten Sie bis zur nächsten Mahlzeit nichts essen. Zwischenmahlzeiten sind einer der Hauptgründe, wenn Sie nicht ausreichend abnehmen trotz schwedischem Magenband. Oberstes Gebot: Gewöhnen Sie sich Zwischenmahlzeiten ganz schnell ab.
Durch das Band können Sie nur noch kleine Nahrungsmengen essen. Deshalb ist eine gesunde Ernährung besonders wichtig. Eiweiß- und vitaminreiche Nahrung wie frisches Gemüse, Obst, Fleisch und Getreideprodukte sind optimal. Meiden Sie fett- und zuckerreiche Lebensmittel. Essen Sie Äpfel oder Orangen und verzichten Sie auf fertige Fruchtsäfte. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ernährungsberater, ob Sie Vitamin-Ergänzungspräparate einnehmen sollen.
Hinweis:
Feste Nahrung ist wichtiger als flüssige. Wenn Sie nur flüssige Nahrung zu sich nehmen, hat die Operation wenig oder gar keine Wirkung, denn die Flüssigkeit fließt direkt durch den Magen und verursacht kein Sättigungsgefühl.
Nahrungsmittel mit einem hohen Faseranteil wie z.B. Spargel können die eingeschränkte Magenöffnung verstopfen. Faserhaltige Nahrung kann nicht ausreichend zerkaut werden und auch der Speichel spaltet die Nahrung nicht ausreichend auf. Verzichten Sie deshalb auf Nahrungsmittel mit hohem Faseranteil. Möchten Sie dennoch gelegentlich Spargel essen, zerschneiden Sie den Spargel vorher in sehr kleine Stücke.
Gerade weil Sie zu den Mahrzeiten nichts trinken sollen, müssen Sie darauf achten, zwischen den Mahrzeiten ausreichend zu trinken. Normal sind 1,5 bis 2 Liter.
Getränke, auch kalorienhaltige Getränke, können den durch das Band verengten Magen ungehindert passieren. Wenn also weiterhin kalorienreiche Getränke konsumiert werden, tritt kaum ein Gewichtsverlust ein, selbst wenn man sich sonst an die Diät hält. Deshalb sind nur folgende Getränke erlaubt: Wasser, Mineralwasser, Tee oder Kaffee ohne Milch und Zucker, kalorienarme oder kalorienfreie Erfrischungsgetränke.
Diese Regel ist ebenso wichtig wie die neun vorangegangenen. Neben einer guten, kalorienarmen Kost ist auch körperliche Bewegung wichtig. Verbrauchte Kalorien setzen sich nicht auf Hüften und Bauch. Körperliche Bewegung trägt insgesamt zur Verbesserung des Gesundheitszustandes bei. So lange Sie noch starkes Übergewicht haben, ist es mühsamer sich zu bewegen. Aber je mehr Gewicht Sie verlieren, desto leichter fällt es Ihnen. Beginnen Sie mit einem einfachen Programm: Spazierengehen oder Schwimmen. Bauen Sie das Bewegungstraining auf mit Radfahren, Joggen und Aerobic.
Wichtig: Fragen Sie immer Ihren Arzt, welche Art von körperlicher Bewegung gut für Sie ist und wie hoch Sie sich belasten dürfen.
Stellen Sie jeden Tag Ihre Nahrung aus folgenden Lebensmittelgruppen zusammen:
Zucker und Nahrungsmittel mit hohem Zuckeranteil wie Erfrischungsgetränke, Sirup, Kuchen, Kekse, Süßigkeiten, Konfitüre, Marmelade und Honig haben nur wenig Nährwert. Auch Schokolade, Pommes Frites, Pasteten und Gebäck sollten Sie vermeiden. Alkoholische Getränke wie Bier, Wein, Likör, Portwein, Sherry, Cocktails und Sekt. Sie alle enthalten leere Kalorien und haben in einer Diät nichts zu suchen.
Der durchschnittliche Gewichtsverlust durch das schwedische Magenband beträgt bis zu zwei Drittel des Übergewichts.
Beispiel: Nehmen wir einmal an, Sie wiegen im Moment 160 kg. Das Idealgewicht für Ihre Körpergröße liegt bei ca. 70 kg. Das heißt, Sie wiegen 90 kg zu viel. Zwei Drittel davon sind 60 kg. Mit Hilfe des schwedischen Magenband-Systems können Sie diese Gewichtsmenge verlieren. Ihr Gewicht würde sich dadurch auf 100 kg verringern. Manche Patienten verlieren mehr Gewicht als andere, andere wiederum verlieren weniger Gewicht.
Wie das Beispiel zeigt, erreichen Sie Ihr Idealgewicht nur dann, wenn Sie zur gleichen Zeit eine konsequente Ernährungsumstellung durchführen und sich immer mehr bewegen, so wie sie Schritt für Schritt Übergewicht abbauen.
Bei Auftreten unvorhergesehener medizinischer Probleme kann das Band chirurgisch entfernt werde, z.B. wenn die Gewichtsabnahme zu gering ist oder sich der Patient an die neuen Eßgewohnheiten nicht gewöhnen kann. Der Magen nimmt wieder seine ursprüngliche Form an. Auch der Verdauungstrakt arbeitet meist wieder normal. Das heißt aber auch, dass der Patient wieder an Gewicht zunimmt, insbesondere, wenn er zu alten Essgewohnheiten und zum alten Lebensstil zurückkehrt.
Das Magenband verbleibt normalerweise lebenslang im Körper. In seltenen Fällen kann es notwendig sein, das Band wieder zu entfernen. Dies geschieht auf dem gleichen Weg, wie es eingesetzt wurde: mit der Schlüsselloch Technik. Das Band ist aus einem Spezialmaterial hergestellt. Deshalb besteht nur eine geringe Möglichkeit, daß das Band in den Magen und das umliegende Gewebe einwächst.