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Operieren durch ein Schlüsselloch

Miniinstrumentarium bei laparoskopischen Operationen

Um das kosmetische Ergebnis der minimal-invasiven Operationen nochmals zu optimieren, werden die meisten videoendoskopischen Operationen mit Miniinstrumentarium, d.h. mit 2,5 mm dicken Instrumenten durchgeführt. Hierdurch wird die Schnittgröße selbst bei den bereits minimalinvasiven Operation nochmals minimiert und somit das kosmetische Ergebnis optimiert.

 

Nur ein Schnitt zu Gallenblasenentfernung

Die Gallenblasenoperation kann beispielswesie auch über einen einzigen Schnitt am Nabel (single port Methode) durchgeführt werden.

 

Transvaginale Gallenblasenentfernung

Frauen, die nur zwei Mini-Schnitte auf dem Bauch haben möchten, könnnen sich die Gallenblase auch transvaginal entfernen lassen.

 Gerne informieren wir Sie über alle Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden sowie darüber, welche Methode für Sie individuell am günstigsten ist.

 

Kontakt: Das MIC-Zentrum erreichen Sie über das Sekretariat von Chefarzt Prof. Dr. Pan Decker.

Frau Marx, Tel. 0651  947-2645 oder chirurgieI@mutterhaus.de

 

 

Was ist minimal-invasive Chirurgie?

Die minimal-invasive Chirurgie (videoendoskopische Chirurgie) ist ein besonderer Schwerpunkt der operativen Tätigkeit unserer Klinik, vor allem der Abteilung Chirirgie I.

Unter minimal-invasiver Chirurgie versteht man heute die Verkleinerung des Hautschnittes zur Durchführung eines operativen Eingriffs unter Einsatz moderner Video- oder Röntgentechniken. Typische und weitverbreitete minimal-invasive Operationen sind heute die laparoskopische Entfernung der Gallenblase oder des entzündeten Blinddarms. Darüber hinaus werden an unserer Klinik auch minimal-invasive Operationen zur Behandlung des krankhaften Übergewichts, des krankhaften Sodbrennens, entzündlicher Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms sowie zur Behandlung gutartiger oder bösartiger Darmerkrankungen durchgeführt.

Dabei kann die Länge des erforderlichen Hautschnitts je nach Eingriff auf weniger als 10% der Länge beim herkömmlichen Eingriff reduziert werden.

Bei dem EIngriff wird eine Videokamera mit Hilfe eines besonderen optischen Systems (z. B. Laparoskop oder Thorakoskop) in den Bauchraum oder die Brusthöhle eingeführt und die Operation mit Hilfe spezieller endoskopischer Instrumente unter videoendoskopischer Sicht durchgeführt.

Neben dem kosmetisch günstigeren Ergebnis scheint die Vermeidung der weiträumigen Eröffnung von Körperhöhlen auch zu einer geringeren postoperativen Belastung von Organfunktionen zu führen.

Insgesamt fühlen sich Patienten nach derartigen minimal-invasiven Eingriffen weniger stark beeinträchtigt, die auftretenden Wundschmerzen sind deutlich vermindert, die Immunabwehr wird weniger stark beeinträchtigt und der gesamte Genesungprozess verläuft spürbar rascher als nach herkömmlichen Operationen.

Allerdings sind nicht alle Patienten für eine minimal-invasive Operation geeignet und es können auch nicht alle Krankheiten mit derartigen videoendoskopischen Operationen behandelt werden. Generell sind wir bemüht, möglichst viele Patienten von den Vorteilen der minimal-invasiven Technik profitieren zu lassen. Ihr behandelnder Chirurg wird vor einer Operationen mit Ihnen besprechen, ob eine minimal-invasiver Eingriff sinnvoll und möglich ist.

 

Stand:15.03.2011
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