Gesundheit ist ein hohes Gut
Achten Sie auf sich und Ihre Familie

Vorsorgeuntersuchungen, Selbsthilfegruppen, gute Ernährung und viel Bewegung. Es gibt viele Wege, gesund zu bleiben. Wir sind an Ihrer Seite. 

 

Sonnenbrand/UV-Schutz

Sonnenstrahlung

Sonnenlicht enthält UV-A- und UV-B-Strahlung. Diese ultraviolette Strahlung kann vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Trotzdem dringt sie in die Hautzellen ein und kann diese schädigen. Zwar führen UV-B-Strahlen zu einer Bräunung der Haut, indem dunkelpigmentiertes Melanin zum Schutz in den Zellen eingelagert wird. Allerdings sind diese Strahlen auch für den Sonnenbrand verantwortlich und erhöhen, ebenso wie UV-A-Strahlen, das Risiko, das sich aus den geschädigten Hautzellen ein Hautkrebs entwickelt. Außerdem beschleunigen UV-Strahlen die Hautalterung.

Die Stärke der UV-Strahlung hängt unter anderem vom Einfallswinkel ab. Je steiler dieser ist, das heißt je höher die Sonne am Himmel steht, desto intensiver ist die UV-Strahlung. Reflektierende Flächen wie Schnee oder Wasser verstärken die UV-Strahlung zusätzlich.

Schutz vor Sonnenbrand

Grundsätzlich sollten Sie im Sommer während der Mittagsstunden zwischen elf und 15 Uhr die Sonne meiden. Ansonsten gilt: spätestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad eine geeignete Sonnecreme auftragen. Diese sollte mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (LSF) sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlen schützen. Der LSF gibt an, um wie viel die Creme die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Bei heller Haut beträgt der Eigenschutz der Haut nur rund fünf Minuten, bei dunkler Haut bis zu 40 Minuten. Mit LSF 20 erhöht sich dieser Wert auf das 20-fache. Dabei handelt es sich jedoch nur um Durchschnittswerte, weshalb es ratsam ist, die Sonne bereits nach gut zwei Drittel dieser Zeit zu verlassen. Auch regelmäßiges Nachcremen, vor allem nach dem Baden, ist wichtig.

Zusätzlich schützen leichte, locker sitzende Kleidung, sowie eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz.

Besonderer Schutz bei Kindern

Kinder unter einem Jahr sollten immer im Schatten bleiben.

Bei Kleinkindern besonders darauf achten, dass sie ausreichend eingecremt und mit Kleidung geschützt sind. Besonders wichtig ist eine Kopfbedeckung mit Nackenschutz. Dennoch sollten auch sie sich möglichst im Schatten aufhalten.

Es gilt immer zu bedenken, dass die Haut von Kindern besonders empfindlich ist und sich der vollständige Schutz erst gegen Ende der Pubertät herausgebildet hat.

Was tun bei Sonnenbrand?

Wenn es doch einmal zu einem Sonnenbrand kommt und die Haut sich gerötet hat, verlassen Sie die Sonne und kühlen Sie die betroffenen Hautpartien mit Umschlägen, Salben oder Gels. Das hilft auch gegen das Jucken und Brennen. Kein Eis verwenden! Es irritiert die beschädigten Hautzellen noch weiter! Trinken sie zudem ausreichend Wasser um den Flüssigkeitsverlust durch die beschädigten Zellen auszugleichen.

Bei schwereren Verbrennungen mit Blasenbildung oder weiteren Symptomen wie Schwindel und Übelkeit sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.