Gesundheit ist ein hohes Gut
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Vorsorgeuntersuchungen, Selbsthilfegruppen, gute Ernährung und viel Bewegung. Es gibt viele Wege, gesund zu bleiben. Wir sind an Ihrer Seite. 

 

Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs tritt viel häufiger auf, als Sie denken! Jährlich erkranken in Deutschland ca. 60.000 Menschen an Darmkrebs und ca. 26.000 Menschen sterben daran. Im Laufe ihres Lebens erkranken in  Deutschland 5 von 100 Menschen an Darmkrebs, das ist jeder Zwanzigste von uns. Frauen wie Männer sind dabei gleichermaßen betroffen. Diese Zahlen sind umso erschreckender, da Darmkrebs durch Früherkennung nahezu komplett verhindert bzw. geheilt werden kann.

Die Darmspiegelung stellt die wichtigste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs dar. Der Gastroenterologe untersucht dabei den Darm mit Hilfe eines schlauchartigen Instruments, dem Endoskop. Hierbei können Vorstufen eines Dickdarmkrebs, sog. Polypen frühzeitig erkannt und schonend im Rahmen der Spiegelung entfernt werden. Die Untersuchung dauert ca. 20 Minuten. Auf Wunsch bekommt der Patient ein Beruhigungsmittel gespritzt um die Untersuchung angenehmer und schmerzfrei zu gestalten.

Wann sollten Sie zur Darmspiegelung gehen?

  • prinzipiell wenn Sie 55 Jahre oder älter sind
  • bei Symptomen wie Bauchschmerzen, wechselnder Stuhlbeschaffenheit, bleistiftdünnen Stühlen, sichtbaren Blutungen aus dem Enddarm, positivem Stuhltest auf unsichtbares Blut (z. B. Heamoccult®), unklarer Gewichtsabnahme
  • wenn in Ihrer Familie bereits Darmkrebserkrankungen oder Polypen festgestellt wurden

Sollten Sie nähere Fragen zu diesem Thema haben beraten Sie gerne Ihr Hausarzt, ein Gastroenterologe oder unsere Spezialisten des Endoskopie-Zentrums.

Linktipp:

Sehr gerne empfehlen wir Ihnen auch das Interview mit Dr. Rambusch zum Thema


Ansprechpartner im Mutterhaus

Dr. med. Erwin Rambusch

Leitender Oberarzt Gastroenterologie

 

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Dr. med. Viola Müller

Oberärztin Gastroenterologie/Innere Medizin 2

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