Klinikum Mutterhaus Ehrang

 

August-Antz-Straße 22 
54293 Trier

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Moselzentrum für Kontinenz am Klinikum Mutterhaus Ehrang

Beckenboden- und Blasenfunktionsstörungen nehmen als Krankheitsbild einen zunehmend höheren Stellenwert ein. Alleine von der Harninkontinenz sind in Deutschland über 5 Millionen Menschen betroffen.Mehr als die Hälfte aller Betroffenen spricht nicht mit ihrem Arzt über diese Probleme, da Inkontinenz immer noch ein Tabu-Thema ist und als peinlich empfunden wird. Somit werden die meisten Betroffenen auch nicht sachkundig betreut, obwohl Inkontinenz in vielen Fällen heilbar ist.

Um die Sprachlosigkeit aufzuheben, haben wir das Moselzentrum für Kontinenz (MZK) gegründet. Bereits seit mehreren Jahren befassen sich die beteiligten Abteilungen in Spezialsprechstunden mit Blasenfunktionsstörungen sowie der Harn- und Stuhlinkontinenz. Erkrankungen des Beckenbodens und Inkontinenz führen oft zu einem Rückzug aus dem aktiven öffentlichen Leben.

Um die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten in der Region Trier zu optimieren, haben sich das Klinikum Mutterhaus Ehrang und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier zum Thema Inkontinenz zusammengeschlossen und das Moselzentrum für Kontinenz (MZK) gegründet.

Auszeichnungen

Das Moselzentrum für Kontinenz wurde im Mai 2015 zum zweiten Mal nach den strengen Richtlinien der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e. V. erfolgreich rezertifiziert. Außerdem ist das MZK ist offiziell als Kontinenz-Zentrum anerkannt.

Wir sind Ansprechpartner bei allen Formen von: 

  • Harninkontinenz und Blasenfunktionsstörungen
  • Stuhlinkontinenz
  • Blasen- und Gebärmuttersenkung bzw. -vorfall
  • Chronische Schmerzzustände des kleinen Beckens und des Beckenbodens
  • Beckenboden- und Schließmuskelverletzungen 

Unsere Strukturen und Abläufe: 

  • Jede Abteilung führt ihre eigene Sprechstunde durch.
  • Bei Bedarf finden abteilungsübergreifende Sprechstunden und Operationen statt. 

Unsere Leistungen: 

  • Regionale und überregionale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten mit Harn- und/oder Stuhlinkontinenz
  • Beratung auf allen Gebieten der Inkontinenz und Blasenfunktionsstörungen
  • Moderne Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten (nicht operativ/operativ)
  • Beckenbodentraining sowie Schwangerschafts- und Rückbildungsgymnastik zur Prävention
  • Sporttherapie/Physiotherapie
  • Ernährungs- und Lebensstilberatung
  • Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen
  • Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit
  • Interdisziplinäre Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und anderen Kliniken/Zentren
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal sowie Alten- und Pflegeheimen/ambulanten Pflegediensten
  • Selbsthilfegruppe "Blasenfunktionsstörungen" (regelmäßige Treffen alle 6 bis 8 Wochen)