Klinikum Mutterhaus Mitte

 

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Offen geführte Jugendstation (Psychotherapiestation) E2

Vorgesehen für ältere Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren mit überwiegend emotionalen Störungsanteilen (Angst- und Zwangsstörungen, Essstörungen, kombinierten Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen, wenn der Sozialstörungsanteil nicht überwiegt, dissoziative Störungen).

Die hier zu behandelnden Patienten sollen eine Einsichtsfähigkeit in ihre Problematik und die Notwendigkeit einer Behandlung haben, die bei einigen Krankheitsbildern in der Regel anfangs nur begrenzt vorhanden ist. Eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Seiten der Eltern oder anderen Sorgeberechtigten muss erkennbar sein. Die Aufnahme von Patienten mit deutlich extraversiver Symptomatik erfolgt nur in sehr begrenztem Umfang.

Die diagnostische Phase des stationären Aufenthaltes dauert etwa zwei bis vier Wochen.

Der Schwerpunkt der Behandlung ist hier auf das Individuum bezogen, wobei aber auch familienbezogene Therapieansätze eingesetzt werden (bei jüngeren Kindern zeigen letztere eine gute Effizienz). Kognitive Verfahren, verhaltensmodifizierende Maßnahmen und co-therapeutische Angebote (Bsp.: Kunsttherapie) werden je nach Indikation, die sich aus dem Bedingungsmodell ergibt, angewendet. Bereits vor einem eventuellen Wechsel in die Tagesklinik können intensivere Belastungserprobungen in einer öffentlichen Schule, einem Praktikum oder, falls möglich, am ursprünglichen Ausbildungsplatz erfolgen. Dadurch lässt sich eine erzielte Veränderung auf ihre Tauglichkeit und Stabilität im Alltag einschätzen. Unterstützend kann eine Psychopharmakotherapie eingesetzt werden.


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...für Jugendliche

...für Eltern