Klinikum Mutterhaus Mitte

 

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Psychiatrische Institutsambulanz

Im Rahmen der Institutsambulanz soll eine umfassende, an den Leitlinien der Deut­schen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie orientierte Diagnostik erfolgen. Je nach Erfordernissen können sich daran eine ambulante Betreu­ung (Beratungsstellen, schulpsychologische Dienste) oder Behandlung (Institutsam­bulanz, niedergelassene psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugend­psychiater, Kinderfrühförderung, Kinder- und Jugendmediziner) oder teil- bzw. voll­stationäre Maßnahmen anschließen. Diagnostik und Behandlung haben das Ziel, eine Gefährdung der sozialemotionalen Entwicklung zu erkennen und Einfluss auf gefährdende Faktoren (beim Kind, Eltern, Umgebung) zu nehmen, damit die Integra­tion in das kindliche Umfeld weiterhin gewährleistet ist oder eine Reintegration mög­lich wird.

Neben einer intensiven Arbeit mit dem Kind und den Eltern ist dazu eine enge Zu­sammenarbeit mit der Jugendhilfe (Jugendämtern) und Betreuern aus Jugendhilfe­einrichtungen notwendig. Wenn möglich, sollen die sozialemotionale Entwicklung von Kindern gefördert und Familien gestärkt werden. Gleichzeitig erfolgt eine Abklärung, ob aus therapeutischer Sicht weitergehende Maßnahmen erforderlich sind. 

In Krisensituationen (z.B. Eigengefährdung durch Suizidversuche, exzessive Nahrungsverweigerung mit vitaler Bedrohung oder akuter Fremdgefährdung), die sich auch durch sehr gute präventive Maßnahmen nicht ver­meiden lassen, ist eine stationäre Aufnahme nicht zu umgehen.