Klinikum Mutterhaus Mitte

 

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Kinderschlaflabor

Das Kinderschlaflabor im Klinikum Mutterhaus

Im Schlaflabor können unsere Expertinnen und Experten schlafbezogene Störungen und Erkrankungen untersuchen und abklären.

Der Weg ins Schlaflabor

  • Untersuchung durch den/Gespräch mit dem Kinderarzt
  • Vorbesprechung in der neuropädiatrischen Ambulanz
  • Durchführung/Veranlassung eventuell noch fehlender Voruntersuchungen
    (EEG, HNO, Labor)
  • Ausfüllen eines Eltern-/Kinderfragebogens Epworth Sleepiness Scale, 2-wöchiges Schlafprotokoll
  • stationäre Aufnahme zum Schlaflabor für 1-2 Tage
  • ambulante/telefonische Nachbesprechung der erhobenen Befunde

Wer kommt ins Schlaflabor?
Indikationen für eine pädiatrische Schlaflaboruntersuchung

  • Verdacht auf schlafbezogene Atmungsstörungen (Schnarchen, Röcheln, Atemaussetzer)
  • Kinder mit neuromuskulären Erkrankungen, syndromalen Erkrankungen (z.B. Prader Willi), craniofacialen Fehlbildungen (z.B. Pierre Robin)
  • Vermehrte Tagesmüdigkeit (Narkolepsie, ADS)
  • ungeklärte Cyanoseattacken
  • Einstellung auf nächtliche Heimbeatmung (CPAP, BIPAP)
  • Risikokinder bezüglich plötzlichem Kindstod; Heimmonitornachsorge
  • vorausgegangenes ALTE (apparent life threatening event = lebensbedrohliches Ereignis ohne ausreichende klinische Erklärung)
  • Schluck-Saug-Atemkoordinationsstörung
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Verdacht auf schlafbezogene Epilepsien
  • Schlafphänomene wie Nachtschreck, Schlafwandeln, Albträume

Was und womit wird gemessen?

  • EEG-Ableitungen mit 4-12 Kanälen
  • nasale, thorakale und abdominelle Atmung
  • kontinuierliche, simultane Messung des pO2, transcutanen oder endexspiratorischen CO2
  • EKG
  • Augenbewegungen
  • Muskelaktivit (Bein und Kinn)
  • Schnarchgeräuschemittels Mikrofon
  • Kontinuierliche Videoaufzeichnung mit Infrarotkamera 
  • Gegensprechanlage verbindet Kind/Patient und das Pflegepersonal