Klinikum Mutterhaus Mitte

 

Feldstraße 16
54290 Trier

Telefon 0651 947-0

E-Mail senden

 

Informationen für Angehörige von Patienten

Was bedeutet Intensivmedizin?

In der Intensivmedizin werden Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Zuständen behandelt. Die Bemühungen um den Patienten sind hier besonders aufwändig und werden Tag und Nacht ununterbrochen fortgeführt. Eine Pflegekraft ist ständig am Bett des Kranken oder in unmittelbarer Nähe.

Welche Patienten kommen auf eine Intensivstation?

Auf einer Intensivstation werden Patienten behandelt, bei denen lebenswichtige Funktionen des Körpers gestört sind. Hierzu gehören u. a. Störungen des Herzens und des Kreislaufs, der Lunge und der Atmung, des Gehirns und des Nervensystems, der Leber und des Stoffwechsels, der Niere und des Wasserhaushaltes oder der Gerinnungsfunktion des Blutes.

Auf unserer Intensivstation werden Patienten nach großen Operationen oder nach schweren Unfällen behandelt. Hinzu kommen auch Patienten, die plötzlich schwer erkrankt sind (z. B. schwere Infektionen) oder deren bestehende Erkrankung sich verschlechtert hat. 

Wer gehört zum Intensivteam?

Rund um die Uhr werden die Patienten auf der Intensivstation von einem Team aus speziell in der Intensivmedizin ausgebildeten Pflegekräften und Ärzten betreut. Dieses Kernteam wird zusätzlich von Krankengymnasten, Logopäden, Psychologen, Mitarbeitern der Seelsorge, Ernährungsberatern und Mitarbeitern des Sozialdienstes ergänzt und unterstützt. Das Pflegeteam arbeitet in der  Bezugspflege, das heißt eine Schwester / ein Pfleger betreut den Patienten während ihrer/seiner gesamten Arbeitsschicht.

Neben der Betreuung der Patienten auf der Intensivstation ist ein Notfallteam für die Versorgung aller akuten, lebensbedrohlichen Notfälle im Mutterhaus zuständig und über ein speziell eingerichtetes Notfalltelefon rund um die Uhr erreichbar.

Welche persönlichen Dinge werden benötigt?

Leider können wir durch die räumliche Enge nur wenige persönliche Gegenstände des Patienten aufbewahren. Wir möchten Sie aber bitten, eine Toilettentasche des Patienten mitzubringen. Dem Patienten ist es in der Regel angenehmer, mit vertrauten Pflegeartikeln versorgt zu werden.

Wie erfahre ich etwas über den Zustand des Kranken? 

Die Stationsärzte und das Pflegepersonal dienen Ihnen als Ansprechpartner, um Informationen über den Zustand und den Verlauf der Krankheit zu erhalten. Für uns ist es einfacher, wenn sich die Angehörigen auf einen Ansprechpartner verständigen. Dieser Ansprechpartner kann dann die Informationen im Kreise der Familie weitergeben. Dies erleichtert uns die tägliche Arbeit und ermöglicht uns eine gezielte Information. Diesem Ansprechpartner geben wir auch telefonisch Auskunft.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Nicht-Angehörigen keine Auskunft geben können. Solange wir Sie nicht persönlich kennen, werden unsere Auskünfte am Telefon auch sehr allgemein bleiben. Dies dient dem Schutz der persönlichen Informationen Ihres Angehörigen.

Wann können Sie Ihre Angehörigen besuchen?

Besuchszeiten sind von 14 bis 18.30 Uhr.

Wir bitten Sie, unsere Besuchszeiten einzuhalten, da Pflege-, Behandlungs- und Visitenzeiten vom Team eingehalten werden müssen. Ausnahmen sollten im Voraus abgesprochen werden.

Besuche am Bett sollten allein oder zu zweit stattfinden. Bitte nehmen Sie auch auf unsere anderen Patienten Rücksicht. Ein Mitarbeiter der Station wird Sie an das Krankenbett begleiten und kann Ihnen einzelne Fragen zum Gesundheitszustand beantworten.