Klinikum Mutterhaus Mitte

 

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Kommunikationshilfen für die stationäre und ambulante Pflege

Mit dem Buch "Kommunikationshilfen für die stationäre und ambulante Pflege" können Sprachbarrieren überwunden werden.

In vielen Situationen können sich Patienten nicht so äußern, wie sie es gewohnt sind. Touristen mit fehlenden Deutsch- oder Englischkenntnissen sind hier genauso betroffen wie Patienten, die beatmet werden, im Halsbereich operiert worden sind oder auch nicht lesen und schreiben können. Die Krankenschwester Nina Stadtfeld aus der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin stellte fest, „dass die Versorgung der Patienten – vor allem im Bereich der Intensivpflege – von der zunehmenden Modernisierung und Digitalisierung profitiert. Allerdings gab es keine entsprechende Weiterentwicklung beim Einsatz von Kommunikationshilfen in der täglichen Praxis."

Sie setzte daraufhin ihre Idee um, Kommunikationshilfen zu erstellen, die den Pflegealltag durch Bilder und Übersetzungen erleichtern sollen. Zusammen mit der Abteilung Kommunikation, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit des Klinikums erarbeitete sie ein Buch, in dem die wichtigsten Begriffe bildlich und in acht verschiedenen Sprachen dargestellt sind. In einem Patientenzimmer wurde ein Fotoshooting für die wichtigsten Abläufe und Redewendungen gemacht, bei dem ein Patient wesentliche Handlungen vollzieht, wie Trinken, Zähneputzen oder Waschen. „Wichtig ist uns auch, dass der Patient sich über Schmerzen und sein Befinden äußern kann", berichtet Nina Stadtfeld. „Dafür haben wir Seiten konzipiert, bei denen man seinen Zustand ähnlich wie bei einer Schmerzskala bewerten kann."

Inzwischen wurde das Buch „Kommunikationshilfen für die stationäre und ambulante Pflege" durch die Schlütersche-Verlagsgesellschaft herausgebracht und ist auch als eBook erhältlich. Da das Buch noch vor der Hochzeit von Nina Stadtfeld erschien, wurde es mit ihrem Mädchennamen verlegt.

Selbstverständlich wird das Buch auch im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen eingesetzt und dient unter anderem in der Intensivstation als praktische Kommunikationshilfe.