Klinikum Mutterhaus Mitte

 

Feldstraße 16
54290 Trier

Telefon 0651 947-0

E-Mail senden

 

Spreizfuß und Metatarsalgie

Eine weitere häufige Erkrankung am Fuß ist der Spreizfuß. Dabei kommt es zu einer Verbreiterung des gesamten Vorfußes, was wiederum zur Folge haben kann, dass die Fußsohle im Ballenbereich überlastet und stark schmerzhaft wird. Diesen Schmerz der Fußsohle nennt man Metatarsalgie. Symptomatisch wird eine solche Metatarsalgie mit einer schmerzhaften Beschwielung an der Fußsohle, die auch durch regelmäßige Fußpflege nicht einzudämmen ist.

Eine solche Metatarsalgie wird zunächst mit einer Einlage behandelt. Kommt es zu keiner deutlichen Linderung der Schmerzen, ist es möglich, die überlangen Mittelfußknochen mit der Operation nach Weil oder Helal umzustellen.

Um eine Operationen zu vermeiden, wird eine spezielle Einlage gefertigt nach einer computergestützten Fußdruckmessung, die die weich zu bettende Zone exakt nachweist. Die Einlagen bestehen aus Karbon und können dementsprechend sehr dünn gehalten werden und sind somit auch in eleganteren Schuhen zu tragen.

Sollte es nicht zu einer ausreichenden Beschwerdereduktion kommen, kann das Längenverhältnis der Mittelfußknochen operativ mit der Operation nach Weil korrigiert werden. Hiernach kann der Fuß in einem Therapieschuh direkt belastet werden.

Morton Neurom

Eine wichtige Differenzialdiagnose ist das sogenannte Morton Neurom. Hierbei handelt es um eine schmerzhafte Nervenverdickung im Vorfuß, welche mit Einlagen, gezielten Injektion oder auch mit einer kleinen Operation behandelt werden kann, bei der der Nerv befreit wird.