Klinikum Mutterhaus Mitte

 

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Revisionsendoprothetik

Trotz der langfristig guten Ergebnisse der Endoprothetik nimmt natürlich mit steigender Zahl der Implantationen auch die Zahl der Fehlschläge zu. Solche Fehlschläge sind am häufigsten durch Lockerungen oder durch Infektionen des Kunstgelenks verursacht. In der Regel muss ein solches Gelenk dann ausgetauscht werden.

Diese früher gefürchteten Austauschoperationen sind inzwischen zur Routine geworden, erfordern aber auch heute noch in vielen Fällen technisch schwierige und zum Teil aufwendige Operationen. Nicht selten sind die an die Prothese angrenzenden Knochenareale erheblich geschädigt oder zerstört, was aufwendige Rekonstruktionen mit Knochenverpflanzungen und Verwendung von Spezialimplantaten erforderlich macht.

Für die Knochentransplantation steht uns im Mutterhaus eine eigene Knochenbank zur Verfügung, in der der Spenderknochen – in der Regel Hüftköpfe von ausgewählten Coxarthrose‑Patienten – bei minus 80 Grad konserviert wird. Ähnlich wie Blutspender werden auch Knochenspender auf ansteckende Krankheiten sorgfältig untersucht und streng ausgewählt. Zusätzlich wird der entnommenen Knochen getestet und im Hitzebad vorbehandelt. Damit lassen sich z. B. nicht erkannte Viren (Hepatitis, Aids) abtöten.