Klinikum Mutterhaus Mitte

 

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Impingement

Das sogenannte Impingement bedeutet, dass zwei Knochen aneinander schlagen und es so zu einem Engpass-Syndrom im Schultergelenk kommt.

Ursachen:

Die Ursachen sind vielfältig. Knöcherne Engpässe, Fehlhaltungen-/belastungen und Hypermobilität im Schultergelenk kann zum Impingement führen.

Die Folgen sind Sehnenentzündungen, Sehnenverletzungen, Kalkeinlagerungen, Arthrose.

Symptome:

Allen gemeinsam ist der Bewegungsschmerz, der den Patienten schlichtweg martern kann. Zusätzlich klagt der Patient über Ruhe- und Nachtschmerzen.

Therapie:

Die Therapie sollte beim Ausschluss einer Sehnenverletzung konservativ begonnen werden. Hierbei hat sich Krankengymnastik in Kombination mit Spritzentherapien bewährt.
Als Alternative sind Stoßwellentherapien, Magnetfeldtherapien, Kryotherapien sinnvoll.
Sollte es zu keiner Besserung des Impingements kommen, ist eine operative Therapie mit einer Arthroskopie des Schultergelenkes von großem Nutzen.

Hierbei hat sich die endoskopische Dekompression (ESD) bewährt. Dies bedeutet:

  • Endoskopisch (Schlüssel-Loch-Prinzip, Sondeneingriff)
  • Subacromiale (unter dem Schulterdach)
  • Dekompression (Druckentlastung)

Sollte sich während der Operation eine Begleitverletzung der Sehnen zeigen, werden diese im selben Eingriff behandelt.