Aktuelle Nachrichten

Fragen und Antworten // FAQ

Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Besucherinnen und Besucher,
aus Gründen des Infektionsschutzes ergeben sich im Klinikum Mutterhaus für Besucher und Patienten wichtige Änderungen. Wir haben hier die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst! Sollte noch eine Frage offen sein, zögern sie nicht, uns per E-Mail zu kontaktieren.

Ja. Ab dem 11. Mai 2020 können Patientinnen und Patienten im Klinikum Mutterhaus Mitte und Ehrang wieder täglich besucht werden. Damit wird die Möglichkeit, seinen stationär liegenden Angehörigen einen Besuch abstatten zu können, erweitert. Ihr Name und der Ihres Patienten wird dabei schriftlich registriert, damit evtl. Infektionsketten nachverfolgt werden können. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Eine Vielzahl von Patienten im Krankenhaus gehört weiterhin zu Risikogruppen, die in besonderem Maße vor dem Coronavirus geschützt werden müssen. Dazu gehören geriatrische Patienten genauso wie schwer erkrankte immungeschwächte Patienten im onkologischen Bereich. Eine besondere Verantwortung tragen wir gegenüber unseren Ärzten und Pflegekräften, die jetzt schon eine herausragende Arbeit leisten. Jede Möglichkeit, Risiken zu senken, muss weiterhin genutzt werden. Deswegen appellieren wir, dass Besuche aufs Notwendigste reduziert werden. Die Besuchsregelung basiert auf den vom Land RLP aufgestellten Besuchsrechten, diese finden Sie immer aktuell unter diesem Link.

Dürfen ambulante Patient*innen begleitet werden?

Im Ausnahmenfall dürfen ambulante Patient*innen begleitet werden, wenn der Patient diese Begleitung unbedingt braucht und diese notwendig ist.

Müssen Besucher*innen einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

Ja. Mit der 5. Corona- Bekämpfungsverordnung wurde die Maskenpflicht grundsätzlich auf Einrichtungen des Gesundheitswesens ausgedehnt. Daher muss jede*r Patient*in und jede Begleitperson, die das Klinikum betritt, eine Mund-Nasen-Bedeckung (community mask) tragen. Sie gilt auch aktuell im Rahmen der mittlerweile 7. Corona-Bekämpfungsverordnung.

Kann man sich im Klinikum Mutterhaus mit Essen und Trinken versorgen?

Die Cafeterien sind komplett für Besucher*innen und Patient*innen gesperrt. Besucher*innen werden in Mitte über den Kiosk versorgt. 
Es darf kein Essen über Lieferdienste in das Klinikum bestellt werden. Dieses Verbot gilt für Mitarbeiter*innen und Patient*innen gleichermaßen.
An einigen Stellen stehen Automaten, die regelmäßig gefüllt werden, an vielen Stellen stehen Wasser- bzw. Sprudelautomaten zur Verfügung.

Finden aktuell Veranstaltungen statt?

Alle Veranstaltungen entfallen bis auf Weiteres. Wir halten Sie dazu hier auf der Seite auf dem Laufenden.

Wo darf man sich aufhalten?

Die Eingangshallen unserer Häuser sind ab sofort kein Aufenthaltsort mehr.
Bitte meiden Sie die Raucherbereiche. In den Raucherbereichen vor und hinter dem Klinikum gilt es Gruppenbildung zu vermeiden und einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter einzuhalten.
Bitte beachten Sie kontinuierlich die Sonder-Beschilderung an den Aus- und Eingängen und in den Eingangshallen.

Ab wann findet wieder das Mammographie-Screening statt?

Teilnehmende am Mammografie-Screening werden für Termine ab dem 4. Mai 2020 wieder eingeladen. Bitte nutzen Sie ausschließlich den Eingang in der Krahnenstraße 12-16 und verlassen das Haus über den Haupteingang des Klinikums Mutterhaus Mitte.

Kinder, Jugendliche und Corona - Wo finde ich praktische Infos zum Thema?

Hier! Familien, in denen bereits Familienmitglieder an einer SARS-CoV-19 Infektion erkrankt sind oder die sich aufgrund eines engen Kontaktes zu einem ansteckenden Menschen in Quarantäne befinden, haben viele Fragen. Für Eltern, Kinder und Jugendliche haben unsere Mediziner hier als PDF zum Download ausführliche Infos zusammengestellt.

 

Rund um die Geburt im Klinikum Mutterhaus Mitte und Ehrang

Schwanger mit Corona - Was müssen Schwangere, Wöchnerinnen und deren Partner beachten?

Unsere Mediziner aus der Geburtshilfe und der Kinder- und Jugendmedizin haben hier die wichtigsten Fragen beantwortet: PDF zum Download: Informationen für Schwangere und Wöchnerinnen, die mit dem neuen Corona-Virus (SARS-CoV-2) infiziert sind - und deren Partner.

Am 6.  April wurde die Geburtshilfe von Ehrang nach Mitte verlegt. Warum?

Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation und wahrscheinlichen Zunahme an Covid-19-Patienten, müssen Kräfte gebündelt werden. Dies bedeutet, dass in den Kliniken Schwerpunkte gebildet und Patientenströme gezielt gelenkt werden müssen. Die Geschäftsführung und die verantwortlichen Ärzte haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Gemeinsam haben sie die Entscheidung getroffen, junge Mütter und gynäkologische Patientinnen im Sinne der Patientensicherheit ab dem 06. April nur noch am Standort Mitte in der Feldstraße zu behandeln. Pflegedirektor Stephan Lutz dazu: „So wird die beste und sicherste Versorgung unserer Patientinnen und Neugeborenen durch das gesamte Team gewährleistet.“ „Die größte Herausforderung für uns ist das Management der Versorgung der Bevölkerung und der Infektionsfälle Covid-19. Dafür brauchen wir stabile Dienstpläne und kurze Wege“, so Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger. „Denn von den Experten wissen wir, dass der Höhepunkt der Infektionsrate noch nicht erreicht ist.“ Mit den verschiedenen Standorten in Trier besteht die Möglichkeit, für die Bevölkerung eine sichere Versorgung gewährleisten zu können. Getrennte Bereiche schützen die Mitarbeiter und die Patienten.

Kann man sich online zur Geburt anmelden?

Nein. Man kann sich nicht online zur Geburt anmelden. Bitte rufen Sie unter Tel. 0651 947-84052 an. Unter dieser Nummer können Sie die individuellen Details zur Geburt besprechen.

Müssen sich Schwangere, die sich schon in Ehrang angemeldet haben, neu anmelden?

Nein. Alle Anmeldungen, die in Ehrang schon erfolgt sind, liegen dem Team in Mitte vor.

Ist eine Begleitperson bei der Geburt erlaubt?

Ja. Derzeit darf aus Gründen des Infektionsschutzes eine Schwangere, von einer (!) von der Schwangeren autorisierten, symptomfreien Person bei der Geburt begleitet werden. Das bedeutet, dass der gesunde Vater oder eine gesunde Begleitperson ab der aktiven Phase der Geburt an der Seite der werdenden Mutter sein und sie unterstützen kann. Dieser Zeitpunkt wird jeweils individuell mitgeteilt.

Darf eine Begleitperson die Schwangere bei Kontrollterminen und der Geburtsanmeldung begleiten?

Nein. Aus Gründen des Infektionsschutzes dürfen Schwangere bei Kontrollterminen und der Geburtsanmeldung nicht begleitet werden.

Dürfen junge Mamas und ihre Babys auf der Wöchnerinnenstation besucht werden?

Ja. Jede frisch entbundene Mama darf pro Tag für eine Stunde und nach Vereinbarung von einer symptomfreien und von ihr autorisierten Person besucht werden. Das bedeutet auch, dass das Geschwisterkind das neue Familienmitglied erst zu Hause sehen kann. Wir bedauern das außerordentlich, müssen aber darauf bestehen, dass die Sicherheitsrichtlinien in dieser Situation eingehalten werden - zum Wohle aller. Die Besuchsregelung basiert auf den vom Land RLP aufgestellten Besuchsrechten.

Wie komme ich in den Kreißsaal im Klinikum Mutterhaus Mitte?

Sie gehen durch den Haupteingang, wenden sich dann direkt nach links (Gebäude A), nehmen den Aufzug oder das Treppenhaus und begeben sich auf Ebene 2. Dort kommen Sie direkt am Kreißsaal an und melden sich wie üblich per Klingeln bei der Hebamme.

Finden Veranstaltungen der Geburtshilfe, wie Infoabende, Milchcafés etc. statt?

Nein, diese Veranstaltungen werden aus Gründen des Infektionsschutzes alle abgesagt. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung, Ihnen dennoch insbesondere die Informationen aus den Infoabenden zur Geburt zur Verfügung stellen zu können. Auch die Geburtsvorbereitungskurse und die Kurse zur Rückbildungsgymnastik finden nicht statt.

Kann eine Schwangere, bei der der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, im Klinikum Mutterhaus entbinden?

Ja, bei Verdacht auf eine Corona-Infektion oder einer bestehenden Corona-Infektion kann die Mutter im Klinikum Mutterhaus weiterhin entbinden. In einem solchen Fall würde ein separierter Bereich isoliert als auch ein Patientenzimmer auf der Wöchnerinnenstation isoliert werden. Grundsätzlich kann die Mutter auch in diesem Fall nach Absprache begleitet werden.


Angebote der Seelsorge

Finden Gottesdienste statt?

Die Gottesdienste in Mitte und Nord finden zu den bekannten Zeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und werden über das Patientenfernsehen in die Patientenzimmer übertragen.

Finden weitere Veranstaltungen der Seelsorge statt?

Meditationen und das Taizé-Gebet finden vorübergehend nicht statt. Auch die allgemeine Krankenkommunion (Mittwoch in Ehrang, Freitags in Nord und Samstag in Mitte) entfällt bis auf Weiteres.

Welche Angebote sind möglich?

Wenn einzelne Patienten den Wunsch nach Krankenkommunion äußern, kann das Seelsorge-Team persönliche Krankenbesuche ermöglichen. Die Spendung von Krankensalbung findet wie bisher statt. Und auch für Einzelgespräche steht das Team der Seelsorge jederzeit zur Verfügung.