20.12.2018

Wir versorgen Kinder und Jugendliche mit Krebs weiterhin medizinisch

Zukunftskonzept für die Kinderonkologie definiert Grundlagen für die künftige Versorgung


Kinder  und Jugendliche mit onkologischen Erkrankungen werden weiterhin stationär im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen betreut. Das Klinikum hat zu keinem Zeitpunkt die Station A3 geschlossen. Allein die Phase der intensiven stationären Chemotherapie findet aktuell in der Universitätsmedizin des Saarlandes  in Homburg statt. Damit die stationäre Versorgung der Kinder mit einer Krebserkrankung künftig auch wieder während der intensiven Chemotherapie in Trier gewährleistet ist, hat das Team der Kinder- und Jugendmedizin in Zusammenarbeit mit der Pflegedirektion und der Geschäftsführung ein Zukunftskonzept beschlossen.
Ziel des Konzeptes ist es, beide Berufsgruppen sowohl auf ärztlicher wie auch auf pflegerischer Seite personell als auch fachlich zu stärken.

 
Wir stellen ein: Ärzte und Pflegekräfte mit Schwerpunkt Kinderonkologie
Auf der ärztlichen Seite sieht das Konzept dafür zwei wesentliche Bausteine vor:
Die Rekrutierung entsprechend kinderonkologisch qualifizierter Ärzte und die Weiterbildung ärztlicher Mitarbeiter des Klinikums Mutterhaus.
Die Rekrutierung von Nachfolgekandidaten erfolgt dabei über den persönlichen Kontakt und über professionalisierte externe Partner. Dabei stellt die Tatsache, dass die künftigen ärztlichen Kollegen idealerweise neben dem Schwerpunkt Kinderonkologie auch in anderen Bereichen der Kinder- und Jugendmedizin Expertise aufweisen sollten, um das gesamte fachliche Spektrum der Abteilung zu sichern, die Suche nach geeigneten Kandidaten vor eine besondere Herausforderung.
Eine leichte Entspannung der Situation bietet die Weiterbildung einer Ärztin der Kinder- und Jugendmedizin, die derzeit das 3. Jahr ihrer Weiterbildung zur Kinderonkologin in Homburg absolviert und im Februar 2019 abschließen und ins Klinikum Mutterhaus zurückkehren wird.


Wir bilden Ärzte und Pflege fachlich fort
Es gilt die Devise: Sollte es mehr geeignete Kandidaten als zu vergebende Stellen im pflegerischen Bereich geben, besteht die Möglichkeit, den Stellenplan temporär zu überschreiten, um langfristig die Stabilität des Teams zu sichern. „Wir freuen uns über jede Bewerbung sowohl im ärztlichen als auch im pflegerischen Bereich. Auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen eine berufliche Auszeit genommen haben, möchten wir ermutigen, sich zu bewerben“, so der Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin PD Dr. med. Wolfgang Thomas. Auf die Sicherung der Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung wird großen Wert gelegt. Im März 2019 wird eine weitere Kinderkrankenschwester ihre Fachweiterbildung in der Kinderonkologie abschließen.