10.01.2019

Auszeichnung für Christoph Block

Jean Pütz übergibt Weihnachtscircus-Award an den Leiter der Villa Kunterbunt


Trier. Mit dem Trierer Weihnachtscircus-Award wurde in diesem Jahr der Leiter der Villa Kunterbunt, Dr. med. Christoph Block, von Zirkusmanager Oliver Häberle, Laudator Jean Pütz und Wochenspiegel-Geschäftsführerin Evelin Maus ausgezeichnet. Die Ehrung wird traditionell am Premieren-Galaabend in der Manege an eine Persönlichkeit überreicht, die sich auf herausragende Weise sozial engagiert und um die Region verdient gemacht hat.

Die „Villa Kunterbunt“ wurde im Jahr 2000 als Nachsorgezentrum für krebs-, chronisch- und schwerstkranke Kinder und deren Familien in der Region Trier gegründet und von dem Mentor und Amtsvorgänger von Dr. Block, Prof. Dr. med. Wolfgang Rauh, auf- und ausgebaut.  Die Arbeit für die erkrankten Kinder finanziert sich zu einem großen Teil aus Spendengeldern.  

Im November 2006 übernahm Dr. med. Christoph Block die Leitung der Villa Kunterbunt und trat damit die Nachfolge des Gründers Prof. Dr. med. Wolfgang Rauh an. Dank der zahlreichen Spenden und ihres unermüdlichen Einsatzes konnten Dr. med. Block und sein Team von der Villa Kunterbunt seitdem hunderten von erkrankten Kindern und ihren Familien helfen.

 

Mediziner mit Herz und Leidenschaft

Dr. med. Christoph Block wurde am 30. Juli 1968 in Trier als drittes Kind der Ärzte Dr. Karl Block und Dr. Ursula Block geboren. Sein Abitur machte er am Trierer Max-Planck-Gymnasium. Nach dem Abitur absolvierte er ein freiwilliges soziales Jahr im Mutterhaus auf der Kinderstation unter der Leitung von Professor Rauh. Hier wurden auch die ersten Weichen für sein späteres berufliches und ehrenamtliches Engagement gestellt.

Nach dem erfolgreich absolvierten Medizin Studium in Mainz ging es zurück nach Trier. Als Arzt im praktischen Jahr erhielt Christoph Block eine AIP-Stelle in der Pädiatrie im Mutterhaus in Trier unter der Leitung von Professor Rauh, der fortan als Mentor und Vorbild sein Lebens- und Berufsweg wohlwollend begleitete und den jungen Arzt förderte. Es folgte die Ausbildung zum Facharzt für Kinder und Jugendmedizin, Neonatologie und Hämatologie/Onkologie.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Dr. Block von Beginn an auch in der dem Mutterhaus in Trier verbundenen „Villa Kunterbunt“, die seit dem Jahr 2000 als Nachsorgezentrum für krebs-, chronisch- und schwerstkranke Kinder und deren Familien eine sehr wichtige Anlaufstation in der Region ist. Im November 2006 übernahm Christoph Block schließlich die Leitung der Institution von Professor Rauh.

 

Familienmensch mit Faible für Oldtimer

Privat ist Christoph Block mit seiner Frau Andrea verheiratet, die ebenfalls von Beruf Kinderärztin ist und mit der er zwei Töchter hat. Als Familienmensch und echter Trierer ist er sehr heimatverbunden und schöpft seine Kraft aus der Vertrautheit seiner Umgebung und der Liebe zur Heimat und der Familie. Neben Reisen zählen auch Sport – vor allem Tennis und Squash – und  Autos zu seinen Hobbies. Vor allem sein alter VW-Käfer Baujahr 1969 wird gehegt und gepflegt und gerne von ihm ausgefahren. Und „last but not least“ findet der vielbeschäftigte Mediziner nach einem langen Arbeitstag auch mal die wohlverdiente Entspannung bei einem Glas Moselwein im Freundeskreis.  

 

Dank an Spender und Unterstützer

In seiner Dankesrede wies Dr. Block auf den großen Einzugsbereich der „Villa Kunterbunt“ hin, den es zu betreuen gilt. Block nutzte die Gelegenheit und bedankte sich für die große Spendenbereitschaft und Unterstützung, die die Villa Kunterbunt in den letzten Jahren erfahren habe. Diese Einnahmen seien mit einem Anteil von rund 80 Prozent weiterhin die wichtigste Finanzierungsgrundlage für seine Institution, da die öffentliche Förderung sich nach wie vor stark zurückhält, erklärte der Mediziner.

Dank der großen Spendenbereitschaft der Gäste der Premierenveranstaltung konnten inzwischen über 4.000 Euro auf das Spendenkonto der Villa Kunterbunt überwiesen werden.

 

Text und Foto: Fin/Schwarz, Wochenspiegel Trier