von links: Dr. med. Dirk Röhlich, akademische Lehrpraxis für Allgemeinmedizin Trier, Thorsten Koech, Hauptgeschäftsführer MEDI Trier, Allgemeinarzt in Leiwen, Dr. med. Christian Sprenger, Geschäftsführer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Trier, Sandra Goldzinski, Leiterin der Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin bei der kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, PD Dr. Wolfgang Thomas, Ärztlicher Direktor des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen, Birgit Heinz, Weiterbildung Bezirksärztekammer Trier, Dr. med. Walter Gradel, Vorsitzender der Bezirksärztekammer Trier, Allgemeinmediziner in Ehrang, Prof. Dr. Winfried A. Willinek, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier, Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier, Landrat Günther Schartz, Trier-Saarburg, Markus Leineweber, Klinikoberer Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier. Foto: Helga Bohnet

04.04.2019

Die ambulante ärztliche Versorgung sichern

Neuer Weiterbildungsverbund erleichtert jungen Ärzten den Einstieg


Am Mittwoch, dem 3. April 2019 ist im Ärztehaus Trier der neue Weiterbildungsverbund der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Künftig wird die berufliche Entwicklung junger Ärzte zum niedergelassenen Arzt in Trier deutlich erleichtert.

Die im MEDI Verbund Trier organisierten niedergelassenen Ärzte haben zusammen mit den beiden großen Krankenhäusern der Region, dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen und dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier einen Weiterbildungsverbund gegründet, der sich dies zum Ziel setzt. Nach dem Medizinstudium absolvieren junge Ärzte in der Regel eine mehrjährige Facharztweiterbildung in der Klinik. Im Weiterbildungsverbund der Trierer Krankenhäuser mit dem MEDI Verbund, können junge Mediziner nun alternativ sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich ihre Weiterbildung absolvieren.

"Insbesondere für junge Ärzte, die Allgemeinmediziner werden wollen, ist dies sehr interessant. Ihnen wird eine Weiterbildung bis zum Facharzt aus einem Guss in einer Region geboten. Dabei beginnt diese in der Regel strukturiert in einem der Krankenhäuser und endet in einer oder zwei der Praxen des MEDI Verbunds Trier“, so Thorsten Koech, Hauptgeschäftsführer des MEDI-Verbunds Trier. Dabei wird die Weiterbildung der jungen Ärzte im Verbund durch ein finanzielles Programm gefördert, vereinbart zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland Pfalz (KV RLP), den Krankenkassen und der Deutschen Krankenhausgesellschaft.