Gemeinsam stellen sie sich der Herausforderung, die Pflege im Klinikum Mutterhaus für die Zukunft gut aufzustellen: Pflegedirektor Stephan Lutz (2.v.l.), Pflegedirektorin Schwester M. Carola Lange (m.) und Stellvertretende Pflegedirektorin Schwester M. Annetraud Stein (m.l.). Dabei bekommen sie Rückendeckung von Geschäftsführer Jorg Mehr (l.), Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger (m.), dem ärztlichen Direktor PD Dr. med. Wolfgang Thomas (2.v.r.) und dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrich Schmitz (r.). Foto: Kristina Kattler, Klinikum Mutterhaus

11.06.2019

Neue Doppelspitze für die Pflege

Stephan Lutz wird neuer Pflegedirektor im Klinikum Mutterhaus


Sr. Carola Lange und Stephan Lutz bilden seit April diesen Jahres die neue Pflegedirektion im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen. Stephan Lutz wurde nun im Rahmen einer Feierstunde offiziell in sein Amt eingeführt. Der studierte Pflegewissenschaftler war zuvor bereits in der Position des Stellvertretenden Pflegedirektors zusammen mit der Stellvertretenden Pflegedirektorin Sr. Annetraud Stein im Mutterhaus tätig. Diese bleibt dem Klinikum in dieser Funktion noch weiter erhalten, übergibt jedoch ihren Sitz im Direktorium dem neuen Pflegedirektor.

 
„Die Themen Fachkräftebedarf, Pflegepersonaluntergrenzen, demografischer Wandel und Digitalisierung sind allgegenwertig. Hier gilt es in einem immer komplexeren und schnelllebigen Umfeld tragfähige und nachhaltige Lösungen zu finden. Vor diesem Hintergrund finde ich die Entscheidung von Schwester Carola weitsichtig, klug und verantwortungsbewusst, die Pflegedirektion in einer Doppelspitze auszustellen“, begrüßt Geschäftsführer Jörg Mehr die Entscheidung. Dass Stephan Lutz für diese Aufgaben genau der Richtige ist, wird in den Reden der Feierstunde gleich mehrfach deutlich. „Sie bringen für diese Herausforderung gleich mehrere wichtige Eigenschaften mit. Sie sind nicht nur ein guter Zuhörer und integrieren die Pflegenden in Ihre Entscheidungen. Sie behalten dabei stets alle Belange im Blick und schaffen es, andere auf Ihrem Weg mitzunehmen“, so der ärztliche Direktor PD Dr. med. Wolfgang Thomas. Wie auch der Antrittsvortrag von Stephan Lutz deutlich machte, ist eine der wichtigsten Aufgabe nun, dass Selbstbewusstsein der Pflege zu stärken. So zu stärken, dass die hohe Kompetenz der Pflegekräfte in interdisziplinären Teams zum Wohle der Patienten noch besser genutzt werden kann. Und zugleich, dass Selbstbewusstsein soweit voran zu treiben, dass die Pflegekräfte ihre Belange selbstbewusst artikulieren. „Denn die Pflege ist für mich ein hochqualifizierter Beruf. Ein echter Heilberuf. Wir fördern die Wiedererlangung, Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit. Ohne Pflege ist kein Krankenhausbetrieb möglich“, begründet Lutz seinen Wunsch nach dem Erstarken der Pflege. Daher war es nur konsequent, dass der Applaus nach seinem Vortrag nicht nur für Ihn sondern in Anlehnung an das deutschlandweite Projekt “1 minute care“ eine ganze Minute lang für alle Pflegekräfte gespendet wurde.