Fotos (3): Melanie Müller

18.11.2019

Starker Start für kleine Helden

Weltfrühgeborenen-Tag im Klinikum Mutterhaus


Anlässlich des Weltfrühgeborenen-Tags am 17. November hat die Station N6 ihre Räumlichkeiten entsprechend geschmückt und mit violetten Farbtupfern gestaltet. In jeden Jahr wird an diesem Tag daran erinnert, dass die Kleinsten der Kleinen ganz besonderer Fürsorge bedürfen. In diesem Jahr fand am 9. November bereits ein sehr gut besuchtes Symposium für Fachpersonal im Klinikum Mutterhaus statt. Im vergangenen Jahr wurde die Porta Nigra in buntes Licht getaucht.

Warum ein Tag des Frühgeborenen?

Der Welt-Frühgeborenen-Tag möchte über Landesgrenzen hinweg Frühgeburt und ihre Folgen thematisieren. Deutschlandweit werden pro Jahr ca. 60.000 Kinder zu früh geboren. Demnach ist eines von zehn Neugeborenen ein Frühchen. Damit sind Frühgeborene die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Dennoch werden Probleme und Risiken für die weitere Entwicklung dieser Kinder nicht in entsprechendem Maß wahrgenommen. Daher machen jährlich am  17. November in ganz Europa, Afrika, Amerika und Australien Elternvertreter auf die Belange von Frühgeboren und ihren Familien aufmerksam .

Warum der 17. November?

Beschlossen wurde dieses Datum auf dem von der EFCNI (European Foundation for the Care of  Newborn Infants) initiierten ersten Europäischen Elterngruppentreffen am 18. November 2008 in Rom. Dieses Datum hat für einen der Stiftungsgründer der EFCNI eine ganz besondere Bedeutung. Nach dem Verlust von Drillingsfrühchen im Dezember 2006 wurde er am 17. November 2008 Vater einer gesund geborenen Tochter. Auf der Suche nach einem geeigneten Termin für den Preemie Day einigten sich die Elterngruppenvertreter daher schnell auf diesen bedeutsamen Tag, der nach all dem erfahrenen Leid sicher ein hoffnungsvoller und glücklicher Tag für die frischgebackenen Eltern gewesen sein dürfte.