Die Qualität ihrer Arbeit wurde mit dem Qualitätssiegel Geriatrie bestätigt: Das Team der Geriatrie im Klinikum Mutterhaus Nord, bestehend aus Altersmedizinern, Pflegefachkräften mit spezieller geriatrischer Qualifikation, Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Betreuungskräften, Sozialarbeitern und Seelsorgern, widmet sich speziell alternden Patienten. Foto: Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Kristina Kattler

22.01.2020

Auch im Alter bestens versorgt

Geriatrie im Klinikum Mutterhaus ausgezeichnet


Die Geriatrie im Klinikum Mutterhaus Nord ist seit 2017 Mitglied im Bundesverband Geriatrie. Nach der ausführlichen Zertifizierung im vergangenen Herbst wurde die Altersmedizin nun mit dem Qualitätssiegel Geriatrie ausgezeichnet und deren hohe Qualität bestätigt.
Im Gegensatz zu anderen Fachabteilungen widmet sich die Geriatrie ausschließlich der Gesundheit des alternden Menschen. Körperliche, oft altersbedingte Vorerkrankungen spielen bei der Behandlung genauso eine Rolle wie seelische, geistige oder soziale Bedürfnisse.
Ob nach einem Sturz, bei Problemen mit Diabetes, Erkrankungen der Blutgefäße, Mangelernährung und einseitiger Ernährung oder demenziellen Veränderungen - die Gründe, weshalb Menschen im fortgeschrittenem Alter in der Geriatrie des Klinikums Mutterhaus behandelt werden, sind vielfältig.
Ein Team aus Altersmedizinern, Pflegefachkräften mit spezieller geriatrischer Qualifikation, Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Betreuungskräften, Sozialarbeitern und Seelsorgern widmet sich den Patienten ganzheitlich.
„Ziel ist es, auf der einen Seite unsere Patienten so zu stärken und wieder aufzubauen, dass ihre Selbstständigkeit und Würde erhalten bleibt. Es bedeutet auf der anderen Seite aber auch, dass die uns anvertrauten Menschen gerade dann, wenn die Möglichkeiten lebenserhaltender Therapien erschöpft sind, die aufmerksame und teilnehmende Zuwendung des gesamten geriatrischen Teams bekommen“, so Chefarzt Dr. med. Stefan Schreiber.
Dabei kann die Geriatrie im Klinikum Mutterhaus auf eine Vielzahl an Partnern zurückgreifen. Im Zentrum für Altersmedizin, das die Geriatrie gemeinsam mit der Schmerzmedizin, Inneren Medizin und Psychosomatik am Standort Nord bildet, sind die Wege nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe kurz. Auch werden Patienten bei Bedarf gemeinsam besprochen und zusammen bestmöglich versorgt.
„Dabei wird die Arbeit im Zentrum von der Annahme getragen, dass alte Menschen andere Bedürfnisse haben als Patienten im jüngeren und mittleren Lebensalter. Darum ist unser Personal speziell ausgebildet und entsprechend geschult, was beispielsweise in unserem Demenzbereich, den wir liebevoll Ideenreich nennen, wesentlich ist“, betont Dr. med. Stefan Schreiber.