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Kunst am Werk – ich zeig‘ was!

Kunstprojekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum Mutterhaus

Unter dem Motto „Kunst am Werk – ich zeig‘ was!“ hat die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Mutterhaus auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem Gastkünstler Laas Koehler ein Kunstprojekt verwirklicht: (v.l.n.r.) Gastkünstler Laas Koehler, Abteilungsleiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie Sara Sachtleber, Ergotherapeutin Mariele Hoffmann-Schulz zusammen mit den Kunsttherapeutinnen Paula May, Anna Becker und Agnes Orzel. Foto: Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen

Nach einer Corona-Pause und zum insgesamt fünften Mal fand in diesem Jahr erneut das Kunstprojekt der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) unter dem Motto „Kunst am Werk – ich zeig‘ was!“ statt. Insgesamt 30 Kinder und Jugendliche der KJP im Alter von 12 bis 18 Jahren nahmen am Freitag, den 27. Mai 2022 an dem Kunstprojekt teil, das von dem freischaffenden Konzeptkünstler Laas Koehler begleitet wurde.

Im Innenhof der Schule der Kinder- und Jugendpsychiatrie herrschte eine unglaubliche Stille, während die Teilnehmer in sich versunken und hochkonzentriert ihrer Kreativarbeit nachgingen. Auf großer Pappe oder Rigipsplatte, mit Kohle und Bleistift oder in schrillen Farbtönen wurde gezeichnet und Collagen aus Magazinschnipseln erstellt. „Es ähnelt einem offenen Gruppenatelier. Hier haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, sich auszuprobieren, voneinander inspirieren zu lassen, die Gemeinschaft zu genießen oder einfach nur zu sein. Es werden keine Erwartungen an sie gestellt, die Ergebnisse der Kunst sind offen und werden auch nicht bewertet. Gleichzeitig ist diese gemeinsame Zeit sehr beziehungsfördernd für die Teilnehmer untereinander aber auch zu uns Mitarbeitern“, so Sara Sachtleber, Abteilungsleiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Klinikum Mutterhaus.

Auch Mariele Hoffmann-Schulz, Ergotherapeutin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Mitbegründerin des Projekts freut sich über die positive Resonanz: „Ich freue mich, dass sich unsere Kinder und Jugendlichen so zahlreich auf das Angebot einlassen, kreativ werden und sich selbst letztlich auch ein Stück weit durch den künstlerischen Prozess und das fertige Kunstwerk auf originelle Art zeigen. Hierdurch können sie ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck verleihen ohne Worte finden zu müssen und ihr Selbstbewusstsein stärken.“

Regelmäßig werden in den Sommermonaten Künstler eingeladen, um den Kindern- und Jugendlichen in einer offenen Werkstatt einen Zugang zu Kunst und Kultur zu eröffnen und kreative Impulse zu geben. Der freischaffende Konzeptkünstler Laas Koehler ist bereits zum dritten Mal Gast in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: „In der gemeinsamen Zusammenarbeit erlebe ich immer wieder, wie wichtig es für die Kinder und Jugendlichen ist, Vertrauen in eigene Ideen zu setzen und wie aufregend es ist, diese in die Realität umzusetzen und Neues zu schaffen. So haben sie die Möglichkeit, aktiv etwas mitzugestalten, auf das sie am Ende mächtig stolz sein können. Der Spaß und das positive Erlebnis der Kinder und Jugendlichen stehen für mich dabei an vorderster Front“, so Koehler.