Essstörungen

Eine Initiative der Abteilung Psychosomatik-Schmerzmedizin der Inneren Medizin 2 des Klinikums Mutterhaus (Dr. Werner Schaan) und der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters (Dr. Karoline Weiland-Heil)

 

Wege aus dem Kreislauf

Am Anfang jeder Behandlung steht die Erkenntnis und die innere Akzeptanz durch die Betroffene, dass eine Essstörung vorliegt – äußerer, sicher wohl gemeinter Druck durch Angehörige, Freunde oder Kollegen reicht nicht aus. Hinzu kommen sollte die Entscheidung, für die eigene Heilung fremde Hilfe annehmen zu wollen und aus dem Kreislauf der Essstörung auszubrechen. Das erfordert auch Mut. Scham, Verzweiflung und/oder Gewohnheit stellen oft ein hohes Hindernis dar.
Es gibt eine Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten, bei denen unterschiedlich hohe Schwellen zu überwinden sind: Internetportale, Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige sowie ambulante, stationäre psychologisch/psychotherapeutische und medizinischen Behandlungen.