Essstörungen

Eine Initiative der Abteilung Psychosomatik-Schmerzmedizin der Inneren Medizin 2 des Klinikums Mutterhaus (Dr. Werner Schaan) und der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters (Dr. Karoline Weiland-Heil)

 

Persönliche Risikofaktoren

Neben biologischen und genetischen Risikofaktoren können eine Reihe persönlicher Aspekte zum Ausbruch der Essstörung beitragen. Hierzu gehören u.a.:

  • Diäthalten/ gezügeltes Essverhalten;
  • Negative Selbstbewertung: Betroffene definieren sich ausschließlich über ihre Figur und ihr Gewicht und trauen sich selbst und ihren eigenen Fähigkeiten nur sehr wenig zu;
  • Perfektionismus: Auch im in alltäglichen Situation, wie z. B. in der Schule/ Studium und/ oder Beruf neigen die Betroffenen dazu, sich selbst sehr hohe Ziele zu setzen;
  • Betroffene haben große Schwierigkeiten, innere Zustände und Gefühle wahrzunehmen und zu äußern;
  • Angst vor Veränderung;
  • Wenig oder keine engen Freunde;
  • Belastende Lebensereignisse.