Klinikum Mutterhaus Mitte

 

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Kardiologie

Als Haus der Maximalversorgung ist das Klinikum Mutterhaus auch für die Versorgung von Patienten mit Herzerkrankungen bestens eingerichtet.

Die bereits vorhandenen, umfassenden diagnostischen Möglichkeiten im Klinikum Mutterhaus Mitte werden durch die Etablierung der Kardiologie weiter ausgebaut. In optimaler Lage, unmittelbar neben OP-Bereich und Intensivstation steht seit Dezember 2017 ein eigenes modernes  Herzkatheter-Labor zur Verfügung. Außerdem besteht für Patienten mit akuten Brustschmerzen oder anderweitigem Verdacht auf Herzinfarkt ein spezialisierter Überwachungsbereich, die sogenannte Chest Pain Unit. Hier können Patienten rund um die Uhr aufgenommen und mittels standardisierter Verfahren überwacht und diagnostiziert werden. Somit ist eine optimale kardiologische Betreuung jederzeit gewährleistet. Für Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen stehen außerdem unsere Intensivstationen mit allen Möglichkeiten der modernen Intensivtherapie (EMCO, Nierenersatzverfahren etc.) und Betreuung durch Intensivmediziner bereit.

In enger Zusammenarbeit mit der Radiologie und Nuklearmedizin halten wir die gesamte Palette der nichtinvasiven Diagnostik mittels Kardio-CT, Kardio-MRT und Myokardszintigraphie vor, um bereits im Vorfeld zu klären, ob ein Patient eine Herzkatheter-Untersuchung benötigt.

Die modernste Technik des Herzkatheter-Labors kann neben der Behandlung von koronaren auch bei der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen zum Einsatz kommen. Durch die Einbindung verschiedener Verfahren wie Druckdrahtmessung (FFR, RFR), Bildgebung im Gefäß (OCT) und 3D-Echokardiographie werden Eingriffe optimal gesteuert. Diese Möglichkeiten stehen für die Patienten des Klinikums im Notfall 24 Stunden zur Verfügung., es kann also direkt reagiert werden.

Neben der Notfallbehandlung wird den Patienten das gesamte Spektrum von Koronareingriffen, aber auch beispielsweise Vorhofohr (LAA)- und ASD-Verschluss geboten. Bei Herzrhythmusstörungen können bei Bedarf Herzschrittmacher und Defibrillatoren (ICD, CRT-D) implantiert werden.

Immer häufiger haben Patienten nicht nur Herzprobleme, sondern auch andere Erkrankungen. In einem solchen Fall sollten diese nicht isoliert betrachtet werden, sondern ein krankheitsübergreifendes Therapiekonzept entwickelt werden. Dabei hilft uns die Verfügbarkeit von Diabetes-Experten und Gefäßspezialisten in der eigenen Abteilung. Besonders wertvoll ist im Rahmen des Gefäßzentrums die Expertise der Gefäßchirurgen und Radiologen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen und den anderen Standorten des Klinikums Mutterhaus ist uns sehr wichtig. Wir wollen eine umfassende kardiologische Versorgung für Patienten im Mutterhaus Nord und Ehrang genauso sicherstellen wie eine optimale Weiterbetreuung von kardiologischen Patienten, z. B. durch Altersmediziner.

Auch mit den Kollegen den Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier besteht eine sehr gute und rege Zusammenarbeit. Für spezielle und komplexe Fälle können wir individuell auch spezialisierte Herzzentren hinzuziehen. Dabei steht ein optimales Behandlungsergebnis für uns im Vordergrund.

Herzlich willkommen in der Kardiologie und danke für Ihr Vertrauen.

Dr. med. Frank Schmidt
Chefarzt