Klinikum Mutterhaus Mitte

 

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Behandlungsspektrum der Inneren Medizin 3 am Klinikum Mutterhaus Mitte

Echokardiographie

Die Echokardiographie ist neben dem EKG die am häufigsten durchgeführte Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall in der Kardiologie. Durch die fehlende Strahlenbelastung und die gute Verfügbarkeit ist die Echokardiographie ideal für Verlaufsuntersuchungen geeignet. Moderne Echokardiographie-Geräte erlauben durch vielfältige Auswertemöglichkeiten – auch dreidimensional – eine immer bessere Diagnose. Die Echokardiographie wird aber auch zunehmend bei Eingriffen im Herzkatheterlabor eingesetzt um die Vorteile beider Verfahren zu kombinieren.

Transösophageales Echokardiogramm (TEE)

Das sogenannte „Schluckecho“ erlaubt eine noch genauere Auflösung der Vorhöfe und der Herzklappen. Das TEE wird hauptsächlich eingesetzt um nach Gerinnseln im Herz zu suchen und die Herzklappen genauer darzustellen. Damit können Klappenfehler besser verstanden oder auch Entzündungen (Endokarditis) erkannt werden.

Stressecho

Um Durchblutungsstörungen am Herz nachzuweisen, kann man eine Echokardiographie unter Belastung durchführen. Häufig sind Veränderungen in Ruhe nicht nachweisbar und zeigen sich nur während Belastung (Stress). Diese Belastung kann entweder auf dem Fahrrad oder mit Medikamenten erfolgen. Die Methode ist sehr aussagekräftig und wird von den Fachgesellschaften empfohlen.

Spiroergometrie (CPET)

Die Spiroergometrie ist ebenfalls eine Belastungs-Untersuchung, bei der zusätzlich  die Atmung und der Sauerstoffverbrauch registriert werden. Dadurch ist es möglich die Leistungsfähigkeit des Körpers genau abzuschätzen und zu entscheiden, ob die Probleme eher durch die Lunge oder das Herz bedingt sind. In der Sportmedizin ist dieser Test ebenfalls weit verbreitet.

Schrittmacher- und Defibrillatoren

Herzschrittmacher sollen in erster Linie verhindern, dass das Herz zu langsam schlägt (sogenannte Bradykardie). Besteht dagegen die Gefahr von lebensbedrohlichem Kammerflimmern werden Defibrillatoren (ICD) eingesetzt. Diese gibt es mit Sonden im Herz oder auch für Spezialfälle unter der Haut (subkutaner Defibrillator).  Besteht eine Herzschwäche, kann bei manchen Patienten mit Leitungsstörung (Schenkelblock) ein Dreikammer-Schrittmacher (CRT) dafür sorgen, dass das Herz wieder gleichmäßiger und synchron schlägt.

Besteht dagegen der Verdacht auf eine Herzrhythmusstörung, z.B. bei Bewusstseinsverlust (Synkope) kann ein kleiner Ereignisrekorder (ILR) unter die Haut gesetzt werden. Damit lässt sich die Ursache besser klären.