Klinikum Mutterhaus Mitte

 

Feldstraße 16
54290 Trier

Telefon 0651 947-0

E-Mail senden

 

Mögliche Kathetersysteme der Kardiologie im Klinikum Mutterhaus Mitte

Folgende Systeme können im Klinikum Mutterhaus eingesetzt, nachversorgt und überprüft werden:


Herzkatheter

Aktuell wird am Klinikum Mutterhaus ein neues Herzkatheterlabor gebaut, welches noch 2017 in Betrieb gehen soll. Dann stehen vielfältige Möglichkeiten der invasiven Diagnostik und Therapie zur Verfügung, z.B.:

  • Koronarangiographie und Stenteinlage

    • Druckdrahtmessung (FFR)
    • Intrakoronare Bildgebung (OCT)
    • Rotablation (Gefäßbohrer)

Linksherzkatheter 

Der Linksherzkatheter kann heutzutage in den meisten Fällen sicher über den Arm durchgeführt werden.

Rechtsherzkatheter

Dieser dient der Druckmessung in den rechten Herzkammern und in der Lungenstrombahn.

Myokardbiopsie

Probeentnahme aus dem Herzmuskel zur Diagnostik von Entzündungen oder Ablagerungen (Speicherkrankheiten).

Vorhofohr-, Vorhofseptumverschluss

Eingriffe zur Verhinderung von Schlaganfällen in besonderen Fällen.

Septumablation (ASA, TASH, PTSMA)

Bei Patienten mit erblicher Herzmuskelverdickung (HOCM) kann es bei Beschwerden notwendig werden einen Teil des Herzmuskels auszuschalten. Als gleichwertige Alternative zur Operation steht dabei als Katheterverfahren die Alkoholablation zur Verfügung. Dabei wird durch Alkoholinjektion in ein Gefäß (Septalast) ein umschriebener Infarkt des störenden Muskels erzeugt. Dies kann zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führen und wird mittlerweile seit langen Jahren angewandt. Die als hypertrophe Kardiomyopathie bezeichnete Herzmuskelverdickung ist die häufigste vererbte Herzerkrankung. Jeder 500. Mensch ist davon betroffen.