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Kontaktnummern für den Notfall

Klinikum Mutterhaus Mitte

Erste Anlaufstelle für Erwachsene: 
Zentrale Aufnahme mit Leitstelle

Tel.: 0651 947-2451

Ärztliche Bereitschaftspraxis

Tel.: 116117

Erste Anlaufstelle für Kinder: Zentrale Aufnahme Kinder / Kinderambulanzen

Tel.: 0651 947-2656  oder 
        0651 947-2657

Gynäkologie/Geburtshilfe: 
24 Stunden Bereitschaft

Tel.: 0651 947-2638

Anonyme Spurensicherung (ASS) nach einer Sexualstraftat    

Tel. 0651 947-2632  (07:30-16:00 Uhr)
Tel. 0651 947-0        (16:00-07:30 Uhr)

HNO: 24 Stunden Bereitschaft

Tel.: 0651 947-0

 

Klinikum 
Mutterhaus Nord

Zentrale         
Tel.: 0651 683-0
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Patienteninfos

Häufige Krankheitsbilder

Neben der Behandlung der häufigen proktologischen Erkrankungsbilder, wie Hämorrhoidalleiden, Analfisteln und –abszessen, Steißbeinfisteln etc. besteht eine Expertise in der Behandlung von Tumoren. Dabei könne kleinere Tumore mittles transanal endoskopischer Mikrochirurgie (TEM) schonend und schließmuskelerhaltend entfernt werden. Bösartige Tumore werden in unserem Darmkrebszentrum nach dem Stand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse diagnostiziert und therapiert.

Eine weitere Spezialität ist die Behandlung der Stuhlinkontinenz. Neben konservativen Ansätzen mit zum Beispiel der Biofeedback-Therapie wird unter anderem die sakrale Neuromodulation (SNS) erfolgreich eingesetzt. Vorteil dieses minimalinvasiven Verfahrens, bei dem die Nerven des Beckenbodens stimuliert werden, ist, dass im Lauf einer Testphase von ca. zwei Wochen vorausgesagt werden kann, ob die Patientin oder der Patient von diesem Verfahren profitiert.

Die SNS wird zunehmend auch bei chonischer Obstipation erfolgreich eingesetzt.

Darüber hinaus wird im Mutterhaus der Borromäerinnen in Zusammenarbeit mit der Gynäkologischen Fachabteilung die sakrale Neuromodulation auch zur Behandlung der Harninkontinenz angeboten.

Interview aus der Sendung OK 54 - Gesundheit in Kooperation mit dem OK54 Bürgerrundfunk

Sprechstunde

Jeder zweite Erwachsene wird in seinem Leben mit einer Erkrankung des Enddarms konfrontiert. Symptomatisch sind Blutung, der Schmerz oder der Juckreiz, Stuhlentleerungsstörung, Inkontinenz. Hinter diesen Symptomen können sich eine Vielzahl von Ursachen verbergen. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung durch die Spezialistin oder den Spezialisten sollte erfolgen.

Der Koloproktologe ist aufgrund seiner Spezialisierung in der Lage sichere Diagnosen und erfolgversprechende Behandlungsmethoden anzubieten.

Patienten mit Fragen zu Enddarmbeschwerden können in der Spezialsprechstunde für Darm- und Enddarmerkrankungen jeden Donnerstag von 13.30 bis 15.30 Uhr Kontakt mit dem Zentrum aufnehmen, Telefon 0651 947-2643.

Ablauf der Untersuchung

Die Anamnese

Zunächst schildert die Patientin oder der Patient seine Beschwerden. Durch gezieltes Nachfragen ist es schon häufig möglich eine Verdachtsdiagnose zu stellen. Die Koloproktologin oder der Koloproktologe ist durch seine tägliche Arbeit sicher mit Ihren persönlichen Problemen vertraut.
 

Inspektion und Palpation

Bereits die Betrachtung der Region gibt dem Spezialisten erste Hinweise auf Veränderungen. Hierzu gehören Marisken, vorgefallene Hämorrhoiden, Fistelöffnungen, Ekzeme, um nur einige zu nennen.

Die Austastung (Palpation) mit dem Finger gibt weiter Aufschluss über die Funktion des Schließmuskelsystems. Auch können palpable Veränderungen bereits ertastet werden und eine Hauptschmerzlokalisation gefunden werden. Diese Untersuchung gibt ein hohes Maß an Information und ist in der Regel nicht schmerzhaft.

Gegebenenfalls weitere Untersuchungen

Messung der Schließmuskelkraft (Durchzugsanalmanometrie)
Klagt der Patient über Inkontinenz und besteht auch klinisch der Verdacht, wird eine Analmanometrie geplant. Hiermit kann der Ruhe- und Kneifdruck der Schließmuskulatur objektiviert werden. Diese Untersuchung ist schmerzlos. Es können hier auch weitere Funktionstests durchgeführt werden.

Die Proktoskopie (Afterspiegelung)/Rektoskopie (Enddarmspiegelung)
Bei der Proktoskopie wird der Afterkanal (ca. 5 cm) mit einem kleinen Rohr inspiziert. Krankhafte Veränderungen können gesehen werden, und ein Hämorrhoidenstadium kann festgelegt werden. Mit der Enddarmspiegelung kann der Enddarm sicher beurteilt werden, Tumore, Entzündungen oder Polypen erkannt oder ausgeschlossen werden.

Endosonografie
Mit einer speziellen Ultraschallsonde kann der Mastdarm und der Analkanal von innen betrachtet werden. Damit kann zum Beispiel ein Schließmuskeldefekt oder eine Schließmuskelschwäche detektiert werden oder auch ein Fistelleiden klassifiziert werden. Ebenso dient es bei bösartiger Erkrankung der Erkennung der Tumorinfiltrationstiefe und des Lymphknotenbefalls.

Gespräch mit einem Therapievorschlag

Anschließend führen wir ein Gespräch mit Ihnen. Die Ursache Ihrer Beschwerden wird verständlich erklärt und wenn notwendig wird sinnvolle weiterführende Diagnostik eingeleitet oder eine Therapiemethode vorgeschlagen.