Als größter Arbeitgeber der Stadt Trier geht der einzige klinische Maximalversorger der Region in Sachen Vielfalt und Integration von Menschen verschiedenster Herkunft voran: Das Klinikum Mutterhaus beschäftigt Mitarbeitende aus insgesamt 79 verschiedenen Nationen. Zum Vergleich: Bei der aktuellen Fußballweltmeisterschaft der Männer treten 48 Nationen miteinander an, darunter auch Deutschland gegen Ecuador am Donnerstagabend.
Den größten Anteil unter den insgesamt etwas mehr als 3.000 Beschäftigten (darunter 2.620 deutsche Staatsbürger) stellen unsere Nachbarn aus Luxemburg mit 79 Beschäftigten sowie Indien mit insgesamt 39 Beschäftigten auf Platz 3. Diese drei Nationen machen knapp 90 Prozent der Beschäftigten im Klinikum Mutterhaus aus.
Osteuropa vor Westeuropa
Darüber hinaus gibt es auch einen zusammengefasst hohen Anteil von Mitarbeitenden aus osteuropäischen Ländern, wie zum Beispiel der Ukraine oder Polen. Im Gegensatz dazu ist der Anteil an Beschäftigten aus westeuropäischen Nachbarstaaten, wie beispielsweise den Niederlanden, Belgien und Frankreich deutlich geringer, trotz ihrer geographischen Nähe.
Von Kanada über Ecuador bis hin zu Ruanda und den Philippinen sind zahlreiche Nationalitäten im Klinikum Mutterhaus vertreten. So werden eine offene und freundliche Atmosphäre zwischen den Mitarbeitenden sowie ein offener kultureller Austausch gepflegt, von dem jeder Einzelne profitiert.
Attraktivität für ausländische Mitarbeiter
Diese Vielfalt macht das Klinikum Mutterhaus zudem auch für mögliche neue Mitarbeiter außerhalb Deutschlands attraktiver. Vielfalt und Internationalität sind Eckpfeiler einer gelungenen Integration, um den personellen Herausforderungen im Gesundheitswesen erfolgreich entgegenwirken zu können. Neuen Mitarbeitenden werden Deutschkurse angeboten, um ihnen so einen leichteren Übergang ins Arbeits- und Privatleben zu ermöglichen.
Heike Müller, Verantwortliche für das Integrationsmanagement am Klinikum Mutterhaus, betont: „Unsere Vielfalt ist unsere Stärke. Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen und Erfahrungen arbeiten bei uns mit einem gemeinsamen Ziel: Die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Internationale Fachkräfte bereichern unser Krankenhaus, besonders auch durch neue Perspektiven, die unsere Dienstgemeinschaft stärken.“
Sensibel auf Bedürfnisse eingehen
Diese große Vielfalt in Hinblick auf die im Klinikum Mutterhaus beschäftigten Personen erleichtert den Erstkontakt in der Ambulanz oder auf Station mit den Patienten oder Angehörigen. “Vor allem auf sprachlicher Ebene, aber auch auf kulturelle Gepflogenheiten und Hintergründe wird großer Wert gelegt, um jederzeit situationsgerecht und sensibel auf die Bedürfnisse von Patienten und Besuchern eingehen zu können”, sagt Müller.