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Neues Domizil für Medizincampus Trier

Sanierungsarbeiten im alten Pfarrhaus am Irminenfreihof abgeschlossen

Nach knapp 16 Monaten Sanierungsarbeiten im alten Pfarrhaus am Irminenfreihof auf dem Gelände der Vereinigten Hospitien konnten Studierende, Lehrpersonal und Studiendekanat Anfang März die neuen Räumlichkeiten des Medizincampus Trier (MCT) in dem stattlichen Barockgebäude beziehen. Am Freitag, 6. Mai wurde das Gebäude nun im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer offiziell seiner neuen Bestimmung übergeben.

Zur Einsegnung der neuen Räumlichkeiten trafen sich dort auf Einladung von Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz,  Initiatoren und Kooperationspartner des Medizincampus Trier: Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Dr. med. Christian Sprenger (Klinikum Mutterhaus) und BBT-Regionalleiter Bruder Peter Berg (Brüderkrankenhaus Trier) als  Vertreter der beiden Kliniken des Medizincampus sowie Dr. Yvonne Russell und Tobias Reiland von den Vereinigten Hospitien. Die Eröffnung des neuen Campus-Gebäudes bot zugleich einen passenden Anlass, die 23 Lehrverantwortlichen des MCT feierlich zu ernennen.

„Der Medizincampus Trier ist ein wegweisendes Strukturprojekt, das die Ausbildung unserer Nachwuchsärztinnen und -ärzte in die Fläche trägt. Das regionalisierte Studium bindet starke Partner aus Trier in die Mediziner-Ausbildung ein und ermöglicht uns, Lehrkapazitäten zu verstärken. Von einer gestärkten Medizinerausbildung profitiert ganz Rheinland-Pfalz. Insbesondere leistet der Medizincampus einen wesentlichen Beitrag, die ärztliche Versorgung zukünftig im ländlichen Raum zu verbessern. Auch profiliert sich Trier als regionaler Gesundheitsstandort weiter und trägt zur Fachkräftesicherung an den Trierer Krankenhäusern bei“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Der Medizincampus Trier der Universitätsmedizin Mainz ist eine Kooperation zwischen der Universitätsmedizin Mainz mit dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen und dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier. Seit dem Start des MCT im Oktober 2020 haben Studierende im Studiengang Humanmedizin der Universitätsmedizin Mainz die Möglichkeit, das zehnte Fachsemester - und seit dem Sommersemester 2022 auch das neunte Fachsemester - in Trier zu absolvieren. Zudem haben die Studierenden die Option, auch ihr Praktisches Jahr an den Trierer Krankenhäusern zu absolvieren. „Die Rückmeldungen von den bislang 23 Studierenden im zehnten Semester wie auch von den knapp 200 Studierenden in den Wahlpflichtwochen sind von Beginn an äußerst positiv. Dies zeugt von einer außerordentlich hohen Qualität der Lehre und der guten Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern hier vor Ort in Trier. Wir sehen uns deshalb darin bestärkt, den MCT als festen Ausbildungsstandort der Universitätsmedizin zu etablieren. Ich bin zuversichtlich, dass wir unter diesen hervorragenden Rahmenbedingungen einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Sicherstellung des ärztlichen Nachwuchses in der Region leisten können“, berichtete Univ.-Prof. Dr. Förstermann.

„Wir sind sehr zufrieden mit der bisherigen Resonanz auf den Medizincampus Trier. Wir freuen uns sehr, dass wir über diese Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz und der Unterstützung durch das Land Rheinland-Pfalz Nachwuchsmediziner*innen für unsere Region gewinnen können. Mit dem MCT können wir die jahrzehntelange Tradition der Zusammenarbeit in der Lehre fortsetzen und maßgeblich voranbringen und so den hohen Gesundheitsstandard in der Region Trier weiter ausbauen“, sagen die beiden Klinikverantwortlichen Bruder Peter Berg und Dr. Christian Sprenger unisono.

Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier bekräftigt: „Mit dem Medizincampus Trier stärken wir den Zukunftsstandort Trier und steigern die Attraktivität unserer Heimat und unserer Stadt als Hochschulstandort.“

Mitte April starteten 17 Medizinstudierende der Universitätsmedizin Mainz in das Sommersemester 2022 am Medizincampus Trier. Darunter zum ersten Mal auch neun Student*innen, die ihr 9. Fachsemester am Medizincampus verbringen. Neben praktischen Lehreinheiten in den beiden Trierer Kliniken finden die Lehrveranstaltungen nun also im frisch sanierten barocken Campus-Gebäude statt, für das der Medizincampus mit den Vereinigten Hospitien einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen hat. Auf einer Nutzfläche von 340 Quadratmetern befinden sich Seminar- und Übungsräume, Lernbibliothek und Studiendekanat (siehe Extra).

Die Lehre am Medizincampus Trier wird durch die hierzu beauftragten ärztlichen Lehrverantwortlichen des Brüderkrankenhauses und des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen bestritten, über digitale Lehrveranstaltungen und Live-Streamings sowie auch durch zwischen Mainz und Trier pendelnde Dozierende.

„Für die Stiftung ist die Sanierung dieses Gebäudes eine nachhaltige Investition in die Zukunft. Das klassizistische Pfarrhaus erstrahlt nach außen so wie es um 1840 erbaut wurde. Innen ist es auch dank Unterstützung der Universitätsmedizin und der KFW auf dem aktuellen energetischen und technischen Stand“, so Dr. Yvonne Russell und Tobias Reiland von den Vereinigten Hospitien.

Die „bisherigen“ Räumlichkeiten des Medizincampus auf dem Gelände der Vereinigten Hospitien werden auch weiterhin genutzt, vorrangig als sogenannte Lernklinik. Das heißt, dort können Studierende praktische Fertigkeiten an Simulatoren lernen und erproben. Zudem befindet sich auch dort ein Seminarraum.

Extra: In den Räumlichkeiten des ehem. Pfarrhauses (Gesamtgrundstücksgröße 781 m²) befinden sich im EG die administrativen Büros für den Medizincampus sowie ein Besprechungsraum. Im 1. OG sind die Räumlichkeiten für Lehrveranstaltungen untergebracht: ein moderner Seminarsaal (ausgelegt für 30 Studierende), in den, neben Präsenzveranstaltungen, auch von Mainz nach Trier und umgekehrt gestreamt werden kann, sowie ein Übungsraum. Im 2. OG befindet sich ein Selbstlernbereich für Studierende mit PC-Arbeitsplätzen, Bibliotheksbeständen und einer Küchenecke, in der sich die Studierenden selbst versorgen können.