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Freigemeinnütziges Klinikum Mutterhaus sichert Versorgung und entlastet kommunalen Haushalt

3.000 Beschäftigte sichern rund um die Uhr die Versorgung – Politik in der Pflicht

Bildunterzeile: Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger im Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Mutterhaus. Foto: Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen/Julia Weyer

Zum Tag der Arbeit: Klinikum Mutterhaus Trier fordert mehr Wertschätzung für den öffentlichen Auftrag – „Unsere Mitarbeitenden sind das Rückgrat der Region“

Trier (KMT) Zum 1. Mai bezieht das Klinikum Mutterhaus Position: Als einziger klinischer Maximalversorger der Region Trier ist das Haus mit seinen 3.000 Beschäftigten Garant für die medizinische Sicherheit der Menschen vor Ort. Doch während die Anforderungen steigen und die Bundespolitik über umfangreiche Sparmaßnahmen debattiert, stemmt das Mutterhaus diesen gesundheitspolitischen Auftrag sowie unterfinanzierte behördliche Vorgaben ohne kommunale Zuschüsse oder Ausgleichszahlungen seitens der Stadt Trier oder des Landkreises Trier-Saarburg.

Geschäftsführer Dr. med. Christian Sprenger verbindet daher den Dank an die Belegschaft zum Tag der Arbeit 2026 für die herausragenden Leistungen in schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einer deutlichen politischen Botschaft. „Diese Frauen und Männer halten die Versorgung aufrecht.“ Es gelte, dies im Blick zu behalten, wenn das Bundeskabinett tatsächlich bereits am morgigen Mittwoch nach kurzer Vorlaufzeit das gesundheitspolitische Sparpaket beschließen möchte. 

„Gesundheit ist keine Ware und darf nicht zum Spielball von Spar- oder Renditeinteressen werden“, betont er. Während private Klinikkonzerne sich zunehmend auf lukrative Nischen konzentrieren, übernimmt das freigemeinnützige Klinikum Mutterhaus seit bald 180 Jahren in der Tradition der Borromäerinnen die medizinische Verantwortung für alle – rund um die Uhr und bei höchster Komplexität: Es sichert medizinische Versorgung interdisziplinär und sektorenübergreifend – von der hoch spezialisierten stationären Behandlung bis hin zur ambulanten Begleitung.

Versorgungsauftrag statt reinem Profitstreben

Als kreisfreie Stadt ist Trier gesetzlich zur Sicherstellung der Versorgung verpflichtet. Diesen Auftrag erfüllt unter anderem das Klinikum Mutterhaus und entlastet damit den städtischen Haushalt massiv. „Wir sichern die Stabilität der Region in Sachen Gesundheitsversorgung. Ohne unsere Strukturen, ohne unsere Versorgungsstärke im klinischen und im ambulanten Bereich müsste die öffentliche Hand enorme finanzielle Mittel aufwenden, um Versorgungslücken in der Region Trier zu schließen“, sagt Sprenger. Im Zentrum dieses unermüdlichen Einsatzes stehen die rund 3.000 Mitarbeitenden des Klinikums.

Für die Geschäftsführung ist der Tag der Arbeit der Anlass, die herausragende Rolle der Belegschaft hervorzuheben. „Was unsere Kolleginnen und Kollegen täglich leisten, ist weit mehr als nur Arbeit – es ist der Dienst am Menschen, der unsere Gesellschaft zusammenhält“, unterstreicht Sprenger. „Dafür gebührt ihnen nicht nur am 1. Mai unser tiefster Respekt und Dank, sondern jeden Tag die volle Unterstützung – von der Geschäftsführung ebenso wie von der Politik.“

Patienten sind das Maß der Dinge

In den einzelnen Fachbereichen – wie etwa der Orthopädie und Unfallchirurgie – zählt die ganzheitliche Heilung, nicht die isolierte Gewinnmaximierung. „Unsere Teams stehen rund um die Uhr bereit“, betont der Geschäftsführer. „Auch unter schwierigen Rahmenbedingungen halten die Beschäftigten die Versorgung auf Spitzenniveau.“ Eine hoch qualifizierte Belegschaft weiß, dass im Klinikum Mutterhaus stets der einzelne Mensch das Maß der Dinge bleibt.

Sprenger warnt im Sinne der Patientensicherheit davor, die Gesundheitslandschaft aufzuspalten: „Wir stehen für Versorgung aus einer Hand – für jeden Bürger, unabhängig vom Geldbeutel. Wer sich nur die Rosinen des Gesundheitssystems herauspickt, wird einem öffentlichen Auftrag nicht gerecht“, erklärt er abschließend.