X schliessen

Suche

X schliessen

Kontaktnummern für den Notfall

Klinikum
Mutterhaus Nord

Zentrale

Tel.: 0651 683-0

MENU

Klinikum Mutterhaus jetzt mit Referenzzentrum für Adipositas-Chirurgie

Trier erhält medizinisches Referenzzentrum

Das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen ist von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Referenzzentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie aufgestuft worden. Die entsprechende Zertifizierung wurde jetzt erteilt, wie das Klinikum am Montag mitteilte. Mit der Höherstufung geht auch ein Wechsel in der Leitung des Zentrums einher: Zum 1. März übernahm Dr. med. Alicia Mukrowsky die Führung von Dr. med. Christoph Vierheller, der das Zentrum in den vergangenen Jahren leitete.

Die Auszeichnung als Referenzzentrum gilt als höchste Zertifizierungsstufe der Fachgesellschaft und bestätigt besondere Erfahrung und Qualität in der Behandlung von starkem Übergewicht. Das Klinikum ist seit 2013 als Zentrum für Adipositas-Chirurgie zertifiziert und wurde 2021 als Kompetenzzentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie anerkannt. Hintergrund des Ausbaus ist die bundesweit steigende Zahl von Patientinnen und Patienten mit Adipositas und damit verbundenen Stoffwechselerkrankungen.

Nach Angaben des Klinikums umfasst das Behandlungsspektrum sowohl operative als auch nicht-operative Verfahren. Neben klassischen Eingriffen wie der Schlauchmagen-Operation und dem Magenbypass kommen auch endoskopische Verfahren sowie medikamentöse Therapien zum Einsatz. Die Eingriffe werden teilweise robotergestützt durchgeführt.

Medizin mit Roboter-Unterstützung zum Wohle der Menschen

„Diese Einstufung ist Ausdruck des großen Erfolges in der Behandlung der Adipositas am Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen“, erläutert Prof. Dr. med. Stefan Heinrich. Der Chefarzt der Allgemeinchirurgie betont zudem die Kooperation der Klinik mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Voruntersuchungen und Nachsorgen. „Neben operativen Eingriffen zur Behandlung des krankhaften Übergewichtes werden am Klinikum auch medikamentöse Therapien evaluiert und initiiert sowie sogenannte endoskopische Adipositas-Eingriffe, wie das Endo-Sleeve, angeboten.“

Darüber hinaus werden operativ alle gängigen Adipositas-Eingriffe praktiziert: Neben der Magen-Sleeve-Resektion kommt vorwiegend auch der Y-Roux Bypass zum Einsatz, der standardmäßig mit dem mit dem roboter-assistierten OP-System „da Vinci“ durchgeführt wird. „Auch Folgeeingriffe, die sich aus der erfolgreichen Adipositas-Chirurgie ergeben, werden in zunehmender Fallzahl realisiert“, erklärt Heinrich weiter.